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Die Cyber-Impfung – die 7 Regeln im Cyber-Raum

Die Cyber-Bedrohung ist allgegenwärtig und kann jeden treffen. Auch Sie. Sowohl im Dienst als auch privat. Doch mittels Einhaltung von 7 einfachen Regeln, einer Art Cyber-Impfung, können Sie sich wirksam schützen.

15.01.2018 | mka

Cyber-2017

Davos, es ist wieder WEF. Kaum ein anderer Ort der Umgebung ist zu dieser Zeit mit derart gutem Handy-Empfang und Anbietern von Gratis-WLAN gesegnet. Zu dieser Zeit steigt ja bekanntlich der Bedarf der vielen hochkarätigen Kunden. Entsprechend gross ist für interessierte Gruppierungen aber auch die Versuchung, sich Zugang zu den hochsensiblen Daten der Würdenträger zu verschaffen. Trojaner, Account-Hacking, IMSI-Catcher und wie auch immer diese Cyber-Angriffsmethoden heissen, das Ziel bleibt dasselbe: ein kompromittiertes Handy wird zur Wanze, verschlüsselte Datenflüsse werden lesbar und relevante Lageinformationen nehmen ungewollte Wege. Betrifft es nur die Gäste des Forums? Nein! Dies gilt auch für alle Armeeangehörigen, denn das Sicherheitsdispositiv und die Sicherheit der Ihnen anvertrauten Personen ist nur so stark wie das schwächste Glied in der Sicherheits-Kette. Und dieses schwächste Glied möchten Sie bestimmt nicht sein, oder!? Was tun also?

 

Das Faltblatt "Cyber Security" fasst mit einer direkten Bildsprache (Handlung in rot) und einfach formulierten Massnahmen die relevanten Punkte wie folgt zusammen:

 

  • Äusserungen in sozialen Medien sind immer als öffentlich anzusehen.
  • Niemals fremde oder private USB-Geräte an Systeme der Armee oder der Verwaltung anschliessen.
  • Öffentliche Hotspots können schädlich sein. Ein Hotspot Ihres eigenen Handys ist sicherer.
  • WLAN, Bluetooth, GPS, NFC, etc. sind deaktiviert, ausser sie werden bewusst benötigt.
  • Handys, Uhren und Notebooks sind potenzielle Wanzen. Vor vertraulichen oder geheimen Gesprächen diese Geräte wegschliessen.
  • Keine Mitteilungen/Anhänge/Links unerwarteter Herkunft öffnen. Kontaktieren Sie bei Verdacht den Absender telefonisch.
  • Trennen Sie bei Verdacht auf Malware-Infektion schnellstmöglich die Netzverbindung, lassen Sie das Gerät laufen und melde Sie Ihren Verdacht der Hotline und Ihrem Vorgesetzten.

 

Das Faltblatt können Sie über Ihren Vorgesetzten bzw. das Bundesamt für Bauten und Logistik unter der Formularnummer 38.010dfi bestellen, beziehungsweise es befindet sich eine online-Version unter www.cyberdefence.ch oder im Learning Management System der Armee.