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BUSA | 47. Leistungsmarsch über 100 Km der BUSA 2022

100 Kilometer Leistungsmarsch. Allein schon der Titel löste bei einigen Teilnehmenden Unbehagen aus. Eine Hürde, welche alle angehenden Berufsunteroffiziere im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren müssen und welche sich in den Köpfen für immer verankern wird, stand bevor. Ein physisches und psychisches Highlight.

10.10.2022 | Kommunikation BUSA, Chefadj Riesen Markus

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Donnerstag 29. September 2022, 0630 bei den altehrwürdigen Rossstallungen in Herisau. Es ist ein nasskalter Morgen wie üblich im Frühherbst in Herisau. Der GAL 21/22 macht sich zur letzten grossen Herausforderung der 2-jährigen Ausbildung bereit. Nach der Befehlsausgabe durch den Kdt Stellvertreter wurden die Teilnehmenden klassenweise, motorisiert zum Startpunkt nach Kaiserstuhl verschoben. Am Fusse des Rheins, mit Blick auf unser nördliches Nachbarland, nahmen die Teilnehmer der Berufsunteroffizierschule der Armee zusammen mit einer Patrouille der Unteroffizierschule des Heeres (USH) der deutschen Bundeswehr aus Delitzsch die 100 Kilometer bis nach Romanshorn in Angriff. Es war eine mystische Stimmung am Ufer des Rheins, welcher mit Nebelschwaden und Nieselregen den kommenden Herbst ankündigte.
 

Unter der professionellen Leitung der Sportabteilung BUSA, Stabsadjutant Roger Weiss und Adj Uof Wullschleger, mit Unterstützung des verfügbaren Lehrkörpers der BUSA, wurden die Teilnehmenden auf den ganzen 100 Kilometern eng begleitet und betreut. Aus medizinischen Gründen mussten im Verlauf des Marsches einige Kameraden herausgenommen werden. Sicherheit geht immer vor!

Erschöpft, glücklich, sprachlos: Die Emotionen bei der Ankunft nach 100 Kilometern waren überwältigend. «Gewaltig, dass Sie es geschafft haben», lobte Oberst i Gst Roduner die Berufsunteroffiziersanwärter. Der Kommandant der Berufsunteroffiziersschule der Armee weiss aus eigener Erfahrung, dass dieses Erlebnis prägend ist. Der Stolz war ihm denn auch anzumerken: «Jeder von Ihnen hat sowohl seinen persönlichen Tiefpunkt als auch eine scheinbare Grenze
überwunden.» Die persönlichen Grenzen zu finden und zu überwinden sei das Ziel des Marschs gewesen, was mit der Zielankunft erfüllt wurde. «Willkommen im 100er Klub der BUSA»

Am Ziel wurden die stolzen Anwärter einmal mehr durch den Feldweibelverband Sektion St. Gallen – Appenzell empfangen und verpflegt. Adj Uof Karl Hanimann, ein Milizler durch und durch, hat zusammen mit seinem Team die ganze Organisation übernommen. Wir danken für die jahrelange Treue und Unterstützung.

 

 

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Oberst i Gst Roduner und Adj Uof Karl Hanimann

Der 100-km-Marsch ist ein Teil der Abschlussübung, bevor die Berufsunteroffiziersanwärter im Dezember zum Eidgenössisch diplomierten Berufsunteroffizier befördert werden. Bis zum Abschluss müssen sie noch die letzten Module der Ausbildung für den eidgenössischen Fachausweis Ausbilder/-in bestehen. Dann steht ihnen nichts mehr im Weg für die Laufbahn als Berufsunteroffizier der Schweizer Armee.


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