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Schweiz erneuert Luftpolizeiabkommen mit Frankreich

Der stellvertretende Kommandant der Schweizer Luftwaffe, Brigadier Werner Epper, und der General der Französischen Luftwaffendivision, Dominique Tardif, haben am 18. Oktober 2022 auf dem Flugplatz in Meiringen – verbunden mit einem Besuch auf der Axalp - den Staatsvertrag über das Luftpolizeiabkommen zwischen der Schweiz und Frankreich erneuert. Dieses bilaterale Abkommen ermöglicht eine reibungslose, grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich des Luftpolizeidienstes und trägt somit zu einem wichtigen Teil zum Schutz des Luftraums und der Bevölkerung bei.

18.10.2022 | Kommunikation Verteidigung, Nadine Schröder

Dominique Tardif, General der Französischen Luftwaffendivision (links) und Brigadier Werner Epper, stellvertretender Kommandant der Schweizer Luftwaffe.
Dominique Tardif, General der Französischen Luftwaffendivision (links) und Brigadier Werner Epper, stellvertretender Kommandant der Schweizer Luftwaffe. (©VBS/DDPS, Nadine Schröder)

Das seit 2004 bestehende Abkommen musste wegen gewissen operationellen, technischen und administrativen Punkten angepasst werden. Das Abkommen beschreibt die grundsätzliche Zusammenarbeit des täglichen Luftpolizeidienstes - wie das Abfangen, die Identifikation und Begleitung eines fremden, fehlgeleiteten Flugzeuges - über die jeweiligen Grenzen hinweg. Aber auch den Prozess zum Austausch der Luftlage oder die Benutzung der Trainingsräume sowie die gemeinsamen Trainings. Das ursprüngliche Abkommen war das erste dieser Art in Europa. Ähnliche Abkommen bestehen ebenfalls mit unseren drei anderen Nachbarn: Deutschland, Italien und Österreich.

Französische und Schweizer Luftwaffe arbeiten Hand in Hand

Die nationalen Luftwaffen-Einsatzzentren der Schweiz und Frankreichs, die für die Luftraumsicherung zuständig sind, arbeiten täglich zusammen. Darüber hinaus führen sie regelmässige Übungen durch, um die verschiedenen luftpolizeilichen Einsätze zu trainieren. Bei wichtigen Ereignissen in Grenznähe, wie zum Beispiel während Konferenzen, arbeiten die Französische und Schweizer Luftwaffe Seite an Seite, um einen angemessenen Konferenzschutz in der Luft zu gewährleisten.

Schutz des Luftraumes

Die Luftwaffe überwacht permanent den Luftraum. Sie sorgt im Alltag mit Kampfflugzeugen für Sicherheit im Luftraum, hilft in Not geratenen Flugzeugbesatzungen, interveniert bei Luftraumverletzungen, setzt während Konferenzen die Luftraumbeschränkungen durch und schützt den Konferenzort vor Angriffen aus der Luft. In Zeiten erhöhter Spannungen oder schlimmstenfalls einem bewaffneten Angriff muss die Luftwaffe die Lufthoheit wahren oder den Luftraum verteidigen.


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