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Die persönliche Chance, sich für die Zukunft zu engagieren

Ende März 2022 wurden erstmals 13 Aufgaben aus Strategischen Initiativen als Nebenjobs ausgeschrieben. Innert kurzer Zeit sind über 40 Bewerbungen eingetroffen. Diese Stellen sind fast alle besetzt. Ivanka Jerkovic, Margaux Vallat und Leonie Simone Pfau haben ihre Arbeit inzwischen aufgenommen. Sie würden es wieder tun, sind sich diese drei und ihre Chefs einig. Es gibt laufend neue Chancen, sich zu bewerben.

05.08.2022 | Kommunikation Verteidigung, Gaby Zimmer

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Im Future Corner werden laufend neue Angebote aufgeschaltet: regelmässiges Reinschauen lohnt sich. ©Getty Images/iStockphoto

In 22 Strategischen Initiativen und einem Programm zur Digitalisierung der Miliz, erarbeiten die Teams die strategischen Grundlagen für die Umsetzung der Vision. Die Verantwortlichen der Initiativen sind keine Einzelkämpfer. Sie benötigen für einzelne Aktivitäten kreative und kompetente Unterstützung. Gefragt sind Mitarbeitende aus dem Bereich Verteidigung, welche neben ihrer Anstellung eine befristete Zeit an Zukunftsprojekten mitarbeiten. Laufend werden im Future Corner neue Jobs aufgeschaltet. Machen Sie mit! Das persönliche Engagement für die Zukunft bringt doppelten Gewinn: für sich selber und für die Armee.

«Das gesamte System kann profitieren», Ivanka Jerkovic

Ivanka Jerkovic leitet im Alltag die Krankenabteilung der Militärmedizinischen Region 4 in Kloten und arbeitet im Umfang von rund 60 Stunden bei der Strategischen Initiative «Sicherheitsverbund Schweiz» mit: «Das engagierte Team verfolgt hohe Ziele und hat hohe Erwartungen. Ich bin überzeugt, dass wir diese durch die Vereinigung von Innovation und dem Output des interdisziplinären Teamworks erreichen. Auch eine erweiterte Digitalisierung wird dazu beitragen. Ich freue mich sehr, ein Teil dieses Teams zu sein. Ich bin sehr gespannt auf die Zusammenarbeit und die diversen Blickwinkel sowie die Inputs der anderen Projektteilnehmenden. Externe Stakeholder bringen andere Perspektiven ein. Ich bin mir sicher, dass das gesamte System davon nur profitieren kann.»

Ihr Team-Chef, Oberst im Generalstab Niels Blatter schliesst sich dem an: «Diese Aussagen teile ich zu 100 Prozent. Die Mitarbeit von Personen, die sonst in einem anderen, zum Teil von der Initiative weit entfernten Aufgabenfeld wirken, ist eine grosse Chance für unser Team wie auch für die Armee. Umso mehr als die Zusammensetzung des Teams sehr heterogen ist. Die unterschiedlichen Sichtweisen werden den Blick auf das Ziel schärfen.»

«Ich lerne neue Dinge und erhalte Einblick in eine andere Organisation», Margaux Vallat

Margaux Vallat ist Spezialistin für Arbeitsvorbereitung im Bereich Infrastruktur des Armeelogistikcenters Grolley. Sie arbeitet im Umfang von 20 Prozent in der Strategischen Initiative «Operative Kohärenz» für die Suche nach Immobilien und virtueller Infrastruktur (Augmented Reality/Virtual Reality): «Es ist sehr interessant, die Möglichkeit zu haben, für eine bestimmte Zeit für eine andere Organisation zu arbeiten. Ich lerne neue Dinge und erhalte einen Einblick in die Arbeit einer anderen Organisation.»

Ihr Team-Chef, Ludovic Monnerat ergänzt: «Die gewählte Methode ermöglicht uns, mit Personen wie Margaux Vallat, die neue Erfahrungen und Perspektiven mitbringen, zusammenzuarbeiten. Das ist eine gute Chance, das Potenzial, das in unseren Organisationen vorhanden ist, besser zu nutzen.»

«Die eigene militärische Leadership-Ausbildung in die Praxis umsetzen»,  Leonie Simone Pfau

Leonie Simone Pfau ist Spezialistin Alarmzentale VBS und engagiert sich im Umfang von 300 Stunden bei der Strategischen Initiative «Leadership»: «Ich will mich für die Förderung der militärischen Führungsausbildung einsetzen und den Mehrwert für zivile Führungskräfte und die Wirtschaft aufzeigen. Mit dem C Regie planen und organisieren wir die Flaggschiff-Ausbildung. Dabei kann ich meine eigene militärische Leadership Ausbildung in die Praxis umsetzen und erhalte gleichzeitig einen Einblick in andere Bereiche der Armee. Meine bisherigen Erfahrungen und Eindrücke sind sehr positiv und motivierend.»

Oberst im Generalstab Niklaus Jäger, zuständig für die Initiative: «Leonie hat aufgrund ihrer Eignungen und Neigungen zuerst einmal im Bereich Flaggschiffkurs die erstmalige Durchführung des militärstrategischen Seminars für hochrangige Vertreter der Zivilgesellschaft übernommen. Mit diesem Kurs wollen wir für die Armee und die Gruppe V ein belastbares strategisches Netzwerk schaffen. Die Kenntnisse und Sichtweisen von Leonie sind für uns alle eine Bereicherung und gleichzeitig dient sie als Botschafterin der Initiative in ihrem Bereich: eine Win-win-Situation.»

Engagement, das motiviert

Frauenpower als Beispiel für befristetes nebenamtliches Engagement. Männer sind auch willkommen:  Es lohnt sich, regelmässig die Angebote im Future Corner zu überprüfen. Es gibt viele Chancen – und immer wieder neue – um sich persönlich für die Zukunft der Armee einzusetzen. Bewerben Sie sich noch heute.


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