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Erneuter Einsatz der Armee zugunsten des Gesundheitswesens

Gemäss Bundesratsbeschluss vom 7. Dezember 2021, mit dem der Assistenzdienst zur Unterstützung der zivilen Behörden genehmigt wurde, werden ab Montag, 13. Dezember 2021, die ersten Armeeangehörigen zur Unterstützung des Gesundheitswesens und der Impfzentren in den Kantonen Jura und Wallis eingesetzt. Die Armee ist jederzeit bereit, die zivilen Behörden zu unterstützen, wenn sie gebraucht wird.

13.12.2021 | Kommunikation Verteidigung, Eloisa Jacomelli

Der Assistenzdienst beginnt, die Armee ist bereit, die zivile Behörden zu unterstützen. Archivbild, ©VBS/DDPS, Alexander Kühni

Zu den von der Armee erbrachten Leistungen gehört die Unterstützung beim Impfen, aber auch die Unterstützung von Transporten infektiöser Patienten zugunsten von zivilen Spitälern und Intensivpflegestationen. Am 7. Dezember 2021 wurde mit der Suche nach Freiwilligen begonnen und ein Freiwilligenpool gebildet. Diese Freiwilligen werden bei Bedarf zusätzlich zu den Sanitätsdurchdienern eingesetzt.  Gemäss Bundesratsbeschluss dürfen bis zu 2500 Armeeangehörige eingesetzt werden. Diese Angehörigen der Armee setzen sich aus Formationen im Wiederholungskurs, Freiwilligen, von denen einige eine Sanitätsausbildung haben, und Sanitätsdurchdienern zusammen. Um die eingesetzten Armeeangehörigen zu schützen und damit die erhaltenen Aufträge erfüllen zu können, bewertet die Armee kontinuierlich die Risiken und passt ihre Sicherheitsvorkehrungen laufend an.

Die ersten eingesetzten Armeeangehörigen unterstützen beim Impfen

Die beim Ressourcenmanagement Bund (ResMaB) eingegangenen und bewilligten Gesuche beziehen sich bislang alle auf die Unterstützung des Impfprozesses. Die ersten Armeeangehörigen befinden sich bereits in den Kantonen Jura und Wallis für die Vorbereitungen. Die Armeeangehörigen werden in den Impfzentren von Courtételle (JU) und Martigny (VS) sowie ab Mittwoch auch in Collombey (VS) eingesetzt. Zurzeit werden weitere Gesuche geprüft und es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen weitere Einsätze hinzukommen werden.

Allzeit bereit

Dank ihres Systems der abgestuften Bereitschaft ist die Armee schnell bereit, Frauen und Männer zur Unterstützung der zivilen Behörden aufzubieten. Dies ermöglicht es ihr, auf Anfragen der zivilen Behörden zu reagieren und die Kräfte dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden, sowie sich der Entwicklung der Lage anzupassen und so die zivilen Arbeitskräfte an der Pandemiefront zu entlasten.