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Einen Schritt weiter zur Vision

Die Armee bekennt sich zur Diversität und zur Perspektive «Eine Schweizer Armee für alle». Kürzlich hat die Armeeführung diesbezügliche Entscheide getroffen. Sie sind für die Gestaltung der Zukunft der Armee wesentlich und setzen den Menschen ins Zentrum. Dies entspricht den Zielen der Vision 2030 des Chefs der Armee.

13.10.2021 | Oberst i Gst Adrian Rüegsegger, Stabschef Projekt Langfristige Entwicklung Gruppe Verteidigung und Armee

Diversität, die Vielfalt der Miliz, ist der Armee ein zentrales Anliegen. ©VBS/DDPS, André Scheidegger

Die Armeeführung hat nach dem Kaderrapport Verteidigung vom Januar 2021 die strategischen Stossrichtungen («Wie wir es machen») und die strategischen Initiativen («Was wir machen») abgeleitet. Dies geschah im Rahmen der weiteren Arbeiten an der Vision («Was wir sein wollen») und Strategie mit den strategischen Grundsätzen («Wo wir handeln wollen»). Die strategischen Initiativen sollen zukunftsweisende Lösungen für drängende armeerelevante Herausforderungen aufzeigen. Sie betreffen externe wie auch armee- und verwaltungsinterne Fragen. Zusätzlich dienen sie der Armeeführung als Instrument der Unternehmensleitung.

Zur Bearbeitung der strategischen Initiativen hat die Armeeführung 21 Mitarbeitende der Gruppe V und drei Milizoffiziere als Verantwortungsträger bestimmt. Die Beauftragung erfolgt Mitte Oktober durch den Chef der Armee. In einer ersten Phase wird eine erste Problemerfassung und Auftragsanalyse durchgeführt. Dazu leitet jeweils ein Mitglied der Armeeführung jeden Verantwortungsträger nach dem Götti-Prinzip an und unterstützt ihn. Der Projektleiter Langfristige Entwicklung der Gruppe Verteidigung und Armee (LE V/A), Brigadier Jacques F. Rüdin, verantwortet die gesamtheitliche Abstimmung dieser anspruchsvollen Arbeiten.

Offenheit – und Inklusionskultur

Im Bereich Diversity Management der Armee hat sich die Armeeführung mit der «Perspektive Diversität – eine Schweizer Armee für Alle» befasst. Die Chefin VBS hatte sie beauftragt.

Die Armeeführung genehmigt die Perspektive und bekennt sich damit zur Umsetzung der enthaltenen Richtlinien.

Sie verpflichtet sich zur Umsetzung einer Kultur von Offenheit und Inklusion in der Armee.

Der Grundsatz der Nulltoleranz in Fällen von Diskriminierung, Sexismus, Belästigung und allen anderen Formen der Verletzung der Menschenwürde wird gewissenhaft angewendet.

Die Armeeführung nimmt die Liste der Empfehlungen und zu prüfenden Massnahmen zur Kenntnis. Die Liste basiert auf der Perspektive Diversität. Die Armeeführung beauftragt den Chef Kommando Ausbildung, die Liste weiterzuentwickeln und die Armeeführung in regelmässigen Abständen über den Umsetzungsgrad zu informieren. Für die Umsetzung ist die Fachstelle «Frauen in der Armee und Diversity» zuständig.

Wichtiges Bekenntnis zur Diversität

Mit der Beauftragung zur Initialisierung der Bearbeitung der strategischen Initiativen legt die Armeeführung weitere Schritte zur Umsetzung der Vision fest. Ihr Bekenntnis zur Perspektive Diversität «Eine Schweizer Armee für alle» ist zentral. Es trägt wesentlich zur Umsetzung des Visionspunktes «Menschen im Zentrum» bei.