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Do Emotion Regulation Strategies Moderate the Influence of Stress-Induced Depressive Mood?

Die vorliegende Studie untersucht, ob verschiedene Strategien zur Emotions-Regulation die Beziehung zwischen chronischem Stress und depressiver Stimmung moderieren.

05.07.2021 | Madlaina Niederhauser, Sandra Sefidan, Hubert Annen

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Dazu beantworteten 299 Rekruten während ihres Militärdienstes subjektive Fragebögen zu chronischem Stress, Depression und ihren Regulations-Strategien. Die Strategie der Neubewertung (Veränderung der Denkweise), so das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie, wurde negativ mit chronischem Stress und de-pressiver Stimmung assoziiert. Die Strategie der Unterdrückung (Veränderung der Reaktion) wurde weder mit chronischem Stress noch mit depressiver Stimmung assoziiert. Rekruten mit einer starken Neubewertung entwickelten weniger stressinduzierte Symptome als solche mit einer schwachen Neubewertung. Das deutet darauf hin, dass Neubewertung bei hohem Stress als Puffer dient. Unterdrückung war kein Moderator zwischen chronischem Stress und depressiver Stimmung. Dies stimmt mit den Befunden bisheriger Forschung überein, dass Strategien nicht als generell adaptiv oder maladaptiv betrachtet werden können.
 

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    Do Emotion Regulation Strategies Moderate the Influence of Stress-Induced Depressive Mood?
    PDF, 11 Seiten, 238 KB

Redaktionsnotiz

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