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Women in Cyber Day

Frauen sind in der Cyber-Welt unterrepräsentiert. Gemeinsam mit grossen Unternehmen möchte das VBS dem entgegenwirken. Am Women in Cyber Day präsentierten zehn Frauen aus dem Cyberbereich, um zu informieren und zu inspirieren.

18.06.2021 | Kommunikation Verteidigung, Lorena Castelberg

Der Women in Cyber Day wurde durch Vertreterinnen aus der Führungsunterstützungsbasis gemeinsam mit Frauen von anderen Organisationen auf die Beine gestellt. © VBS/DDPS

Der Women in Cyber Day sollte ursprünglich physisch stattfinden, wurde aufgrund der Coronapandemie aber mehrmals verschoben und fand schlussendlich am 10. Juni virtuell statt. Auf der Plattform Hopin konnten sich die Teilnehmenden kostenlos registrieren und sich die Präsentationen anschauen, Fragen stellen und sich in den Pausen und am Schluss des Events mit den Rednerinnen austauschen.

Profis im Bereich Cyber

Die Rednerinnen kamen aus den Bereichen der Informatik und Cyber aus verschiedenen Unternehmen. Sie brachten brandaktuelle Themen mit und nutzten ihre Zeit, um dem Publikum ihre Botschaften zu vermitteln und um Frauen mit ihrer Begeisterung anzustecken. Unter anderem erzählte Monica Ratte vom National Cyber Security Center NCSC von den Fähigkeiten, die es braucht, in der IT-Security zu arbeiten, Myriam Dunn Cavelty von der ETH berichtete über das erfolgreiche Kombinieren von technischem und politischen Wissen. Susanne Emonet von Kudelski präsentierte spannende Beispiele, welche die Perspektive der Zuschauer auf Internet of Things IoT verändert. Gegen Ende sprach Myla Pilao von Trend Micro darüber, wie Cybersecurity Leben retten kann.

Während der Pause hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, den Rednerinnen ihre brennendsten Fragen zu stellen. Diese Chance wurde rege genutzt und die Zeit reichte kaum aus, um die Diskussionen abzuschliessen. Gelegenheit zur Vertiefung wird es beim nächsten Anlass im Herbst 2021 geben.

Highlight des Events

Zum Abschluss richtete sich die Bundesrätin Viola Amherd an die Teilnehmerinnen, wegen der mehrfachen Verschiebung nicht live, sondern per Video. «Es ist wichtig, jungen Frauen aufzuzeigen, dass es im Bereich Informatik und Cyber spannende und interessante Aufgaben gibt», hielt die Verteidigungsministerin gleich zu Beginn fest.

Viola Amherd erzählte von den verschiedenen Berufsbildern und «die Bedeutung der IKT und die Cyberabwehr nimmt in der Schweizer Armee stetig zu». Aus diesem Grund sei die Armee immer auf der Suche nach Talenten. Sie motivierte junge Frauen dazu, in den Cyberbereich einzusteigen. «Es braucht Sie. Es braucht Sie als Fachkräfte, aber auch als Vorbilder für andere Frauen und Mädchen, welche den Bereich Informatik noch nicht für sich entdeckt haben». Das Potenzial der Frauen sei enorm, denn Sicherheit ist auch weiblich – so auch die Cybersicherheit.