print preview Zurück zur Übersicht Startseite

Motivation der ICT Warrior hält an

Ein halbes Jahr nach dem Start der Ausbildung zum ICT Warrior ziehen die acht Teilnehmenden aus der Führungsunterstützungsbasis Bilanz. Die interne Weiterbildungsstätte soll in wenigen Jahren einen festen Beitrag zum Knowhow-Erhalt der Fachkräfte liefern. Dabei läuft einiges bereits gut, anderes wird noch optimiert.

21.05.2021 | Kommunikation Verteidigung, Lorena Castelberg

Ziel des Junior-Lehrgangs der ICT Warrior Academy ist, Spezialisten auszubilden und sie dann in der FUB einzusetzen. ©VBS/DDPS, Sam Bosshard

Die erste Hälfte der einjährigen Ausbildung zum ICT Warrior haben die acht Teilnehmenden geschafft. Thomas Staub, Chef Aus- und Fortbildung, zieht ein positives Fazit: Die ICT Warrior Academy gleiche vom Charakter her noch einem Start-Up und organisatorisch kämen jeden Tag neue Herausforderungen dazu. «Trotzdem haben wir in kurzer Zeit sehr viel erreicht», sagt er. Ziel des Junior-Lehrgangs der Academy ist es, ICT-System-Spezialistinnen und -Spezialisten auszubilden und sie danach in der Führungsunterstützungsbasis (FUB) einzusetzen. Dabei wird speziell darauf geachtet, dass der Lehrgang ein sehr breites Wissen aller Fachgebiete abdeckt. Martin Raemy, ICT Warrior an der Academy, sagt: «Wir sind der Pilotversuch und ich bin total überzeugt. Das Ausbildungsangebot und das Engagement der Vorgesetzten sind super».

Optimierungen erforderlich

So ganz zufrieden ist Thomas Staub aber noch nicht: «Bei den Zertifizierungsprüfungen hatte ich sehr hohe Erwartungen und die Messlatte hing hoch. Nicht alle haben diese erreicht», sagt er. Glücklich sei er jedoch über das Engagement und die Motivation der Teilnehmenden. Sebastian Bühler, einer der acht Teilnehmenden des Lehrgangs, stimmt dem zu: «Wir sind topmotiviert, der Spirit untereinander ist genial». Aber auch er sieht noch Luft nach oben, besonders, was die Kommunikation betrifft. «Ich wünsche mir mehr interne Kommunikation und Informationen zu den Abläufen und Vorgehensweisen», sagt er. Trotzdem ist er von der Ausbildung nach wie vor überzeugt: «Als ich die ausgeschriebene Stelle sah, habe ich noch am gleichen Abend meine Bewerbung eingereicht. Es war wie Liebe auf den ersten Blick. Und das ist es immer noch, ich würde nicht zurückwollen», sagt Bühler.

Ein Gewinn für beide Seiten

Der grosse Unterschied zu anderen Aus- und Weiterbildung ist, dass die Studierenden der ICT Warrior Academy während der einjährigen Ausbildung zu 100 Prozent bezahlt werden. «Die Ausbildung ist abwechslungsreich, sehr breit, die FUB verspricht Anschlussstellen und übernimmt die Finanzierung der Kurse», sagt Staub. Für die FUB wiederum generiert die Academy einen grossen Mehrwert: Sie kann ihre Fachkräfte selber ausbilden und in unterschiedlichen Teams einsetzen.

Lehrgang für Professionals

Anfang Februar hat ein weiterer Lehrgang der ICT Warrior Academy gestartet: der Professional Lehrgang. Die fünf Teilnehmenden sind Angestellte aus der Abteilung Betrieb, die sich zu 60 Prozent der Ausbildung widmen und 40 Prozent in ihrer angestammten Funktion weiterarbeiten. «Die Ausbildung der Professionals ähnelt derjenigen der Juniors. Es ist eine breite Ausbildung in sehr kurzer Zeit, aber es sind erfahrene Berufsleute», sagt Staub.

Fokus auf die Zukunft

Thomas Staub hofft, dass in Zukunft regelmässige Funktions- und Themenlehrgänge durchgeführt werden können. «Und wir würden uns sicher noch stärker auf moderne Themen fokussieren wie Mustererkennung oder Artificial Intelligence», sagt Staub. Auch möchte er die Academy von einem Start-up in einen geregelten Betrieb transformieren, die Qualität der Ausbildung durch Erfahrungen steigern und neben den regulären Lehrgängen zusätzliche Fokusthemen wie z.B. Blockchain oder Data Science anbieten. «Mein Ziel wäre, dass wir uns etablieren können und wir auch im Kommando Cyber unseren Platz finden.»

Die ICT Warrior Academy sucht für diesen Herbst neue Juniors!

ICT-System-Spezialist/in Junior