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13 Sportsoldaten kämpfen an den Sprint-EM im OL um Medaillen

10.05.2021 | Komp Zen Sport A, Kurt Henauer

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Simona Aebersold

 

Nicht weniger als 13 Sportsoldaten, fünf Frauen und acht Männer, gehören zum 20-köpfigen Schweizer Team für die Sprint-Europameisterschaften der Orientierungsläufer. In Neuenburg werden vom 13. bis 16. Mai 2021 erstmals international reine Sprint-Titelkämpfe (ohne Mitteldistanz und Langstrecke) durchgeführt. Die Schweiz hat in allen Disziplinen gute Medaillenchancen.

Kurt Henauer, Komp Zen Sport A

Drei Wettkämpfe stehen in der Kantons-Hauptstadt an dem ersten internationalen Anlass in der Schweiz seit dem Weltcup-Finale 2019 auf dem Programm. Die Sprintstaffel (13. Mai), der Knock-out-Sprint (Qualifikation/Final, 14./15. Mai) und zum Abschluss der Einzel-Sprint (16. Mai). Der Sprintstaffel-Pool besteht aus sechs Sportsoldaten, Simona Aebersold, Paula Gross, Elena Roos, Joey Hadorn, Martin Hubmann und Matthias Kyburz. Die definitiven Teams werden am Vorabend des Wettkampfs festgelegt. «Ich hoffe natürlich, dass ich dabei bin», sagt Simona Aebersold (23), die Mitte März wie Sofie Bachmann und Paula Gross die Spitzensport-RS abgeschlossen hat. «Wir konnten uns den ganzen Winter über sehr gut vorbereiten, in Magglingen hatten wir eine perfekte Infrastruktur», so die Seeländerin aus Brügg BE. «Ich hoffe, dass ich vorne dabei bin», nennt die Juniorinnen-Sprint-Weltmeisterin von 2018 ihre Ziele an diesen EM. Für die Zukunft zeigt sich die Sport- und Psychologie-Studentin auch dankbar für die Unterstützung der Armee mit den Spitzensport-WK-Tagen. «Es ist neben der Gratis-Unterkunft in Magglingen und Tenero für mich auch finanziell sehr hilfreich.»

Medaille ist kein Selbstläufer

In seiner bereits 18. Elite Saison steht Daniel Hubmann. Der 38-jährige Thurgauer ist aktueller Europa- und Weltmeister im Sprint. Die letzten Kontinental-Meisterschaften hatten 2018 im Tessin stattgefunden. «Es läuft gut», sagt der Teamsenior. «Bei den Selektionsläufen hatte ich einen guten Vergleich mit den Kaderkollegen», so der Berufs-Orientierungsläufer. «Die Unterstützung durch die Armee mit den Spitzensport-WK-Tagen und der damit verbundenen finanziellen Entschädigung mit dem Erwerbsersatz ist für mich sehr wichtig», sagt der Familienvater, der in Bremgarten b. Bern wohnt. An diesen EM sei alles möglich sagt er, «aber der Gewinn einer Medaille ist kein Selbstläufer. Es muss alles stimmen.» Der 12-fache CISM-Militär-Weltmeister nimmt Saison für Saison. «Das muss ich in meinem Alter», so der 28-fache WM- und 12-fache EM-Medaillengewinner, der schon die WM 2023 im Raum Flims als Fernziel im Hinterkopf hat.

Die Sportsoldaten im Schweizer Team. Frauen: Simona Aebersold (Brügg/Spi Spo RS 2/20). Sofie Bachmann (Reigoldswil/Spi Spo RS 2/20). Paula Gross (Richterswil/Spi Spo RS 2/20). Sarina Kyburz-Jenzer (Liebefeld BE/45 Spitzensport-WK-Tage). Elena Roos (Cugnasco/54 Spi Spo-WK-Tage). − Männer: Jonas Egger (Burgdor/55). Joey Hadorn (Fahrni BE/64). Florian Howald (Zürich/42). Daniel Hubmann (Bremgarten BE/67). Martin Hubmann (Eschlikon TG/60). Matthias Kyburz (Liebefeld BE/53). Christoph Meier (Lausen BL/37). Riccardo Rancan (Uster/74).

 

Links:   Medienkonferenz zur EGK OL-EM 2021 (swiss-orienteering.ch)

              EOC 2021