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Schutzmassnahmen in den Rekrutenschulen

Die Armee muss die Ausbildung und Einsatzbereitschaft ihrer Truppen jederzeit sicherstellen. Aus diesem Grund gilt das in der letzten RS 2/2020 bewährte Schutzkonzept auch während der Winter-Rekrutenschule 2021 weiter. Die Armee trifft alle notwendigen Massnahmen, um die Gesundheit ihrer Rekruten zu gewährleisten und die Ausbildung fortzusetzen.

16.02.2021 | Kommunikation Verteidigung, Anthony Favre

Die Armee trifft alle notwendigen Massnahmen, um die Gesundheit ihrer Rekruten zu gewährleisten und die Ausbildung fortzusetzen. (Symbolbild, ©VBS/DDPS, Dominic Walser)
Die Armee trifft alle notwendigen Massnahmen, um die Gesundheit ihrer Rekruten zu gewährleisten und die Ausbildung fortzusetzen. (Symbolbild, ©VBS/DDPS, Dominic Walser)

Rund 12'000 Rekruten und 2800 Kader sind am 18. Januar und 8. Februar in die Winterrekrutenschule 1/2021 eingerückt. Damit läuft aktuell die dritte RS unter Covid-19-Bedingungen. Das Schutzkonzept, das sich bereits in den RS 2/2020 bewährt hat, wird weiterhin konsequent umgesetzt und kann bei Bedarf angepasst werden. Auf diese Weise stellt die Armee die Fortführung der Ausbildung sicher und garantiert gleichzeitig die Gesundheit seiner Rekruten.

Bewährtes Schutzkonzept

Alle Rekruten wurden auf SARS-CoV-2 getestet, sobald sie ihren Dienst antraten. Die positiv Getesteten wurden in der Krankenabteilung oder im Medizinischen Zentrum der Region (MZR) isoliert. Wenn eine Person trotz aller Vorsichtsmassnahmen im Dienst erkrankt, wird diese ebenfalls sofort von der Truppe isoliert und steht bis zu ihrer vollständigen Genesung unter Aufsicht eines Truppenarztes. Armeeangehörige, die engen Kontakt mit positiv Getesteten hatten, werden aus Sicherheitsgründen unter Quarantäne gestellt und dürfen sich auf den Waffenplätzen nicht mit den restlichen Angehörigen durchmischen.

Konsequente Umsetzung

Das Schutzkonzept der Armee hat sich bewährt. Wichtig ist weiterhin die konsequente Um- und Durchsetzung: Zum Beispiel Abstandhalten in allen Situationen (auch in Pausen), korrektes Tragen der Gesichtsmasken sowie eine gute Handhygiene. Die getroffenen Hygienemassnahmen werden im militärischen Alltag systematisch integriert und unterliegen einer regelmässigen Kontrolle.

Angepasste Urlaubsregelung

Die allgemeinen Urlaube wurden in den drei ersten RS-Wochen gestrichen. Mit dieser Massnahme wird verhindert, dass Armeeangehörige das Virus aus ihrem privaten Umfeld in die Kasernen einschleppen, wie dies bei den allermeisten Ansteckungen, die in der Armee in der Vergangenheit aufgetreten sind, der Fall war. Die Sperre dient aber auch dem Schutz des familiären Umfelds der Soldaten.

Die nötige Eigenverantwortung

Alle diese Massnahmen sind jedoch unzureichend, wenn die Angehörigen der Armee keine individuelle Verantwortung zeigen. Ob in den Pausen oder abends in den Aufenthaltsräumen und Schlafsälen, es ist die Aufgabe jedes Einzelnen, auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände zu achten und gegebenenfalls eine Maske zu tragen. Wer Symptome zeigt, muss sich sofort auf der Krankenstation melden, damit er oder sie getestet und, falls der Test positiv ausfällt, vom Rest der Truppe isoliert werden kann.

Diese strengen Massnahmen reduzieren das Risiko einer Ausbreitung des Virus innerhalb der Armee, schützen die Gesundheit der Rekruten, ihrer Familien, ihres privaten Umfelds und gewährleisten die Ausbildung und Einsatzbereitschaft der Armee.