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Wechsel in der Programmaufsicht Air2030

Per 1. Januar 2021 geht die Programmaufsicht Air2030 vom Chef Armeestab, Divisionär Claude Meier, über an den designierten Kommandanten Luftwaffe, Oberst im Generalstab Peter Merz. Dieser Wechsel ist erforderlich, weil Divisionär Meier Anfang Jahr Höherer Stabsoffizier an den Genfer Zentren für Friedens- und Sicherheitspolitik wird.

17.12.2020 | Kommunikation Verteidigung, Christoph R Schelhammer

Oberst im Generalstab Peter «Pablo» Merz
Oberst im Generalstab Peter «Pablo» Merz wird per 1. Januar 2021 Programmauftraggeber und Vorsitzender Programmausschuss des Programms Air2030.

Oberst im Generalstab Peter «Pablo» Merz, Militärpilot und seit 1. Januar 2018 Projektleiter Neues Kampfflugzeug (NKF) Luftwaffe, wird ab 1. Januar 2021 Programmauftraggeber und Vorsitzender Programmausschuss des Programms Air2030. Er übergibt seine aktuelle Funktion im Projekt NKF seinem Stellvertreter Oberstleutnant Thomas «Pipo» Peier.

Peter Merz, designierter Kommandant Luftwaffe per 01. Juli 2021 mit gleichzeitiger Beförderung zum Divisionär, löst damit den Chef Armeestab, Divisionär Claude Meier, in der Programmaufsicht Air2030 ab, der per Bundesratsbeschluss vom 25. November 2020 zum Höheren Stabsoffizier an den Genfer Zentren für Friedens- und Sicherheitspolitik ernannt worden ist.

Der designierte Chef des Armeestabs, Divisionär Jean-Paul Theler, nimmt zudem ab 1. Januar 2021 Einsitz in den Programmausschuss und übernimmt per 1. Juli 2021 die Funktion des Stellvertreters des Programmauftraggebers.

Air2030 – Schutz des Luftraumes

Für ihre Sicherheit will die Schweiz ihren Luftraum überwachen, schützen und im Fall eines Angriffs verteidigen. Als neutraler Staat will sie dafür so wenig wie möglich von anderen Staaten oder Organisation abhängig sein.

Zum Schutz und zur Verteidigung des Luftraums ist eine Kombination aus Kampfflugzeugen und bodengestützter Luftverteidigung notwendig. Die heutigen Kampfflugzeuge und bodengestützte Luftverteidigung kurzer Reichweite sind veraltet oder werden es bald sein. Eine bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite ist nicht vorhanden.

Zu Kampfflugzeugen und bodengestützter Luftverteidigung gibt es auch in Zukunft keine tauglichen Alternativen: Drohnen, Helikopter und leichte Kampfflugzeuge fliegen zu langsam und zu wenig hoch.

Die neuen Kampfflugzeuge und bodengestützte Luftverteidigung grösserer Reichweite werden aus dem Armeebudget bezahlt. Sie sind eine Investition für mindestens 30 Jahre.

Oberst im Generalstab Peter Merz

Oberst im Generalstab Peter Merz, zurzeit Projektleiter Neues Kampfflugzeug Luftwaffe, wird per 1. Juli 2021 Kommandant Luftwaffe, unter gleichzeitiger Beförderung zum Divisionär. Er ersetzt Divisionär Bernhard Müller, welcher per 30. Juni 2021 – unter Verdankung der geleisteten Dienste – vorzeitig pensioniert wird.

Der 52-jährige Peter Merz absolvierte eine Lehre als Lastwagenmechaniker mit Berufsmittelschule. Oberst i Gst Peter Merz ist 1990 ins Überwachungsgeschwader der Luftwaffe eingetreten und absolvierte die Berufsmilitärpilotenschule. Zudem schloss er 1996 erfolgreich an der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) die Ausbildung zum eidg. dipl. Ingenieur FH ab. Seither war Oberst im Generalstab Merz als Militärpilot, Fluglehrer und später in verschiedenen militärischen Führungsfunktionen eingesetzt. Per 1. Januar 2018 erfolgte die Ernennung zum Projektleiter Neues Kampfflugzeug (NKF) Luftwaffe.