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Sechs Sportsoldaten starten an den Rad-Bahn-EM

Drei Frauen und sechs Männer umfasst das Aufgebot des Landesverbandes Swiss Cycling für die Rad-Bahn-Europameisterschaften, die vom 11. bis 15. November in Plovdiv (Bul) ausgetragen werden. Davon sind nicht weniger als zwei Athletinnen und vier Athleten Sportsoldaten.

09.11.2020 | Komp Zen Sport A, Kurt Henauer

Aline Seitz
Aline Seitz

 

Die besten Aussichten auf eine Medaille hat wohl der Thurgauer Claudio Imhof in der Einzel-Verfolgung. Dort gehört der EM-Dritte von 2018 zu der erweiterten Weltspitze. Für Aufsehen gesorgt hatte der 30-Jährige im September mit dem Schweizer Stundenrekord von 52,166 km im Velodrome Grenchen, wo er sich zuletzt – bis alle nach Hause in die Quarantäne mussten - mit seinen Teamkollegen auch auf diese EM vorbereitet hat. Imhof gilt auch in dem verjüngten Schweizer Bahn-Vierer als Lokomotive. «Ich fahre das Omnium, die Mannschafts- und die Einzelverfolgung», sagt Imhof. «In der Mannschaft haben wir ein neues verjüngtes Team, da wird es schwierig vorne mitzuhalten, aber in den andere beiden Disziplinen erwarte ich von mir schon eine Top-Platzierung».

Bei den Frauen ruhen die Schweizer Hoffnungen in erster Linie auf Aline Seitz. Die Aargauerin holte zuletzt an den Schweizer Bahn-Meisterschaften in Genf dreimal Gold. Die besten Chancen auf eine Top-Platzierung hat die 23-Jährige wohl im Scratch.

Die Sportsoldaten an den Bahn-EM in Plovdiv (Bul). Frauen: Léna Mettraux (Echallens VD), Aline Seitz (Buchs AG). Männer: Claudio Imhof (Sommeri TG), Tristan Marquet (Alten ZH), Lukas Rüegg (Madetswil ZH), Valère Thiébaud (Vilars NE).