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"CORONA 20": Weitere Armee-Einsätze beendet

Morgen Mittwoch, 17. Juni 2020, wird die Unterstützung der kantonalen Polizeikorps Genf und Waadt durch die Armee im Bereich Schutz ausländischer Vertretungen beendet. Somit verbleiben noch 50 Berufsmilitärpolizisten zugunsten der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) und 12 Infanterie-Durchdienersoldaten für den Kompetenzerhalt im Bereich Schutz ausländischer Vertretungen im Einsatz.

16.06.2020 | Kommunikation Verteidigung, Jürg Nussbaum

armee-grenzeinsatz
VBS/DDPS/Schweizer Armee

Der ursprünglich bis 30. Juni 2020 vorgesehene Armee-Einsatz zugunsten der kantonalen Polizeikorps Genf und Waadt für den Bereich Schutz ausländischer Vertretungen wird bereits morgen Mittwoch, 17. Juni 2020, beendet. Somit stehen der EZV bis Ende Juni 2020 noch 50 Berufsmilitärpolizisten zur Verfügung. Zudem leisten 12 Infanterie-Durchdienersoldaten im Bereich Schutz ausländischer Vertretungen weiterhin Dienst im Rahmen des Kompetenzerhalts unter der Führungsverantwortung des Kommandos Militärpolizei.

Zuvor, am 14. Juni 2020, hat die EZV die Milizverbände der Armee von ihren Aufgaben im Bereich «Schützen» an der Landesgrenze und im grenznahen Raum entbunden. Seit dem 27. März 2020 hat die Armee die EZV subsidiär bei Kontroll- und Sicherungsaufgaben unterstützt. Zeitweise standen dafür bis zu 650 Milizsoldaten im Einsatz. Bei der Erfüllung dieses Auftrags kamen neben 50 Berufsmilitärpolizisten auch Angehörige des Militärpolizeibataillons 3, des Gebirgsinfanteriebataillons 91 sowie der Infanteriebataillone 19 und 65 an den Grenzen zu Frankreich, Deutschland und Österreich zum Einsatz. Die Armee-Aufträge im Bereich «Helfen» wurden bereits am 29. Mai 2020 abgeschlossen und die Angehörigen der Armee (AdA) aus dem Sanitätsbereich entlassen.

Mit der Auslösung der Mobilmachung am 16. März 2020 hat der Bundesrat die Armee beauftragt, das zivile Gesundheitswesen, die Eidgenössische Zollverwaltung und die kantonalen Polizeikorps mit bis zu maximal 8'000 Armeeangehörigen zu unterstützen. Seither haben zeitweise bis zu 5'000 AdA in allen Schweizer Kantonen sowie im Fürstentum Liechtenstein in den zwei Bereichen «Helfen» und «Schützen» Assistenzdienst geleistet. Nach dem Motto «Im Einsatz, wo es die Armee braucht», wurden durch Angehörige der Armee rund 300 Aufträge zur vollsten Zufriedenheit der zivilen Behörden erfüllt.

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  • Schutzkonzept Kommando Ausbildung
    Alle in diesem Schutzkonzept erwähnten Punkte stützen sich auf gültige Befehle des Oberfeldarztes sowie entsprechende Arbeitshilfen und Merkblätter und auf die Empfehlungen zu Verhaltens- und Hygienemassnahmen des BAG ab.
    07.07.2020 | PDF, 16 Seite[n], 136 KB