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In den letzten Vorbereitungen für den Wettkampf

Wer kocht am besten? Diese Frage kann zumindest was die Gemeinschaftsgastronomie in der Schweiz anbelangt, bald beantwortet werden. Vom Schweizer Kochverband organisiert stellen sich an der Swiss SVG Trophy sechs Teams einer fachkundigen Jury und wetteifern um den Sieg. Darunter auch drei Köche des Ausbildungszentrums Verpflegung in Thun. Sie wollen demonstrieren, dass auch mit einem relativ kleinen Budget ein kulinarisch hochstehendes Menü kreiert und ästhetisch präsentiert werden kann. Wir stellen in einer kleinen Serie die drei Köche vor und lassen sie kurz vor dem Wettkampf über ihre Erwartungen und die zu meisternden Herausforderungen sprechen.

15.03.2019 | Kommunikation Ausbildungszentrum Verpflegung

Marcel Schori

Jeder Handgriff sitzt bei Wachtmeister Marcel Schori
Jeder Handgriff sitzt bei Wachtmeister Marcel Schori.

Als Spezialist für die süsse Versuchung bringt Wachtmeister Marcel Schori sein Wissen und Können ins Team des Ausbildungszentrums Verpflegung mit ein. Der angestellte Koch ist in der Küche polyvalent einsetzbar und hat für seine Mitstreiter immer eine helfende Hand bereit. Von seinen kreativen Ideen konnte das Wettkampfteam auch während den Vorbereitungen für die Swiss SVG Trophy profitieren.

Ein Dreigangmenü ist an der Swiss SVG Trophy gefordert, dabei muss das Dessert thematisch zur Fasnacht passen. Auf welche Punkte wurde bei der Kreation und Zusammenstellung geachtet?

Der Ablauf der Planung für einen solchen Wettkampf ist immer ähnlich. Anhand der Kriterien macht man sich Gedanken, wie diese auf dem Teller verwirklicht werden können. Daraus entwickeln sich Formen und Kombinationen. Ich habe die besten Einfälle beim Autofahren oder im Schlaf. Darum habe ich auch immer ein Notizbuch neben dem Bett, damit ich mir diese Gedanken sofort aufschreiben kann.
Bei der Vorbereitung auf die Swiss SVG Trophy wurde sicherlich darauf geachtet, dass das vorgegebene Thema, wie die Fasnacht beim Dessert, genügend zur Geltung kommt, optisch wie auch geschmacklich. Entsprechend haben wir auch Zutaten und Formen verwendet, die zur Fasnacht passen.

Nach welchen Kriterien haben Sie im Team die Aufgabenteilung vorgenommen? Was machen Sie?

Es ist ein Teamwettkampf, wir arbeiten Hand in Hand bei allen Gängen. Natürlich werden dabei die Erfahrungen der einzelnen Teammitglieder berücksichtigt. Da ich früher als Patissier gearbeitet habe, bringe ich diese Fertigkeiten beim Dessert mit ein. Wir haben aber keine feste Zuteilung gemacht, das Resultat ist bei uns tatsächlich ein Produkt der Teamarbeit.

Worin sehen Sie die Stärke des Teams vom Ausbildungszentrums Verpflegung?

Wir harmonisieren im Team bestens und die Stimmung ist meistens super. Natürlich gab es auch Momente, wo wir nicht derselben Meinung waren, aber dies haben wir ausdiskutiert und uns im Team geeinigt. Um Erfolg zu haben, müssen alle an einem Strick ziehen.

Haben Sie sich selbst ein persönliches Ziel gesetzt?

Bei einem Wettkampf ist der Sieg immer das Ziel. Aber wir wollen vor allem zeigen, was mit Kreativität und Engagement in der Gemeinschaftsgastronomie möglich ist.

Wachtmeister Marcel Schori ist der Spezailist für die süsse Versuchung.
Wachtmeister Marcel Schori ist der Spezailist für die süsse Versuchung

Sascha Heimann

Adjutant Unteroffizier Sascha Heimann nimmt im Team des Ausb Zen Vpf an der Swiss SVG Trophy teil
Adjutant Unteroffizier Sascha Heimann nimmt im Team des Ausb Zen Vpf an der Swiss SVG Trophy teil

Adjutant Unteroffizier Sascha Heimann ist am Ausbildungszentrum Verpflegung unter anderem für die Ausbildung zuständig. Er ist überzeugt, mit innovativen Ideen und persönlichem Engagement das Beste aus einem Lebensmittel herausholen zu können, egal welcher Trend oder welcher Lifestyle im Fokus steht. Ganz nach dem Motto des Ausbildungszentrums Verpflegung: Wir kochen immer!

 

In wenigen Tagen bewertet die Jury die Leistung der drei Köche vom Ausbildungszentrum Verpflegung, unter anderen von Ihnen. Macht sich die Wettkampfnervosität schon bemerkbar?

Eine gewisse Anspannung ist tatsächlich schon vorhanden und man überlegt sich immer wieder, ob an alles gedacht wurde. Es ist aber nicht nur die Anspannung die steigt, auch die Vorfreude wird von Tag zu Tag grösser. Ich freue mich, wenn wir unser Dossier, die theoretische Planung, in die Praxis umsetzen können und damit hoffentlich die Juroren begeistern werden.

Am Tag X die beste Leistung abrufen zu können ist eine Kunst, die eine intensive Vorbereitung benötigt. Welche Voraussetzungen haben Sie geschaffen?

Wir haben uns im Team sehr gut auf die Swiss SVG Trophy vorbereitet. Dazu gehörte das Sammeln von Ideen, der Versuch diese umzusetzen und eine intensive Konsensfindung und Absprachen im Team. Mit Team meine ich aber nicht nur die drei Köche. Denn unsere Kameraden vom Ausbildungszentrum Verpflegung tragen ebenfalls einen Teil zu diesem Wettkampf bei und helfen mit, optimale Voraussetzungen zu schaffen.

 Sie kochen gegen fünf andere Teams aus der Gemeinschaftsgastronomie, können Sie die Chancen des Ausb Zen Vpf abschätzen?

Die Gemeinschaftsgastronomie hat einen sehr hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Daher müssen alle Mitbewerber sehr ernst genommen werden. Auch die anderen Teams werden sich optimal auf ihren Wettkampftag vorbereiten.

Köche lassen sich nicht gerne in die Töpfe blicken, können Sie uns dennoch etwas verraten, was die Jury erwarten wird?

Wir probieren aus dem zur Verfügung stehenden Budget möglichst viel herauszuholen. Dazu gehört eine genaue Kalkulation aber vor allem eine gute Inspiration und viel Flair für Lebensmittel. Natürlich spielt dabei die Leidenschaft für das Handwerk ebenfalls eine entscheidende Rolle. Mehr und vor allem Genaueres kann ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten.

Adjutant Unteroffizier Sascha Heimann legt viel Wert auf die  Details
Adjutant Unteroffizier Sascha Heimann legt viel Wert auf die Details