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Kopf des Tages: Sdt Rasiah Hariharan

Wer sind die AdA am WEF und was machen sie bei ihren Einsätzen? Cuminaivel veröffentlicht regelmässig Stimmen aus der Truppe.

21.01.2024 | CUMINAIVEL | PS


Es ist sieben Uhr morgens. Feldpöstler Hariharan Rasiha steigt im Postverteilzentrum in Untervaz GR in sein voll beladenes Fahrzeug. Der Feldpost-Soldat liefert den Armeeangehörigen während ihres Dienstes zugunsten der Sicherheit am Weltwirtschaftsforum (WEF) hunderte Pakete und Briefe aus. «Ich fahre täglich etwa 250 Kilometer durch den Kanton Graubünden», sagt Rasiha. Was er tut, kennt er aus dem Effeff. Seine Lehre absolvierte der Soldat bei der Postlogistik. Er ist also ein echter Vollblut-Pöstler und «liebt diesen Job», wie er sagt.

Grundsätzlich funktioniere die Feldpost ähnlich wie die zivile Post. Einen Unterschied gebe es aber schon: «Der Inhalt ist anders», meint Rasiha und lacht. Was genau in den Paketen und Briefen drin ist, weiss der Soldat nicht, ausser die Sendung ist beschädigt. So komme es hin und wieder vor, dass eine Wurst oder eine Dose auf dem Boden landen. Wenn immer möglich, werde das Paket neu zugeklebt, sodass es für den weiteren Transport hält und auch beim Empfänger ankommt, sagt Rasiha.

Etwa 100 Pakete verteilen Rasiha und seine Kameraden der Feldpost während des WEF-Assistenzdienstes pro Tag. Das sei deutlich weniger im Vergleich zu einer Rekrutenschule, sagt der Feldpöstler und erinnert sich auch an die Corona-Zeit. «Während Corona erreichten uns acht bis zehn Mal mehr Pakete pro Tag. Das war schon recht krass.» Mit viel weniger Post an Board geht es für Sdt Rasiha jetzt weiter. Nächster Halt: Davos.


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