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Escadre TA 1 - zum ersten Mal am World Economic Forum

Zum ersten Mal ist während des Weltwirtschaftsforum (WEF) eine französischsprachige Formation des Lufttransportdienstes im Einsatz. Die Helikopter sind in Payerne stationiert und werden an verschiedenen Orten eingesetzt, um die geplanten Aufträge durchzuführen.

18.01.2023 | CUMINAIVEL | lw/ft

In den vergangenen Jahren haben die Angehörigen der Formation TA 1 schon viele VIP-Transporte durchgeführt, etwa im Rahmen der Flugschau der Schweizer Luftwaffe (AXALP). Auch hatten sie schon die Möglichkeit, auf externen Flugplätzen wie etwa im bernischen St. Stephan zu üben. Die Aufgaben der TA 1 reichen vom Truppentransport über die Hilfe bei Naturkatastrophen bis hin zur Materiallieferung für Berghütten. Gerade Letzteres ermöglicht es den Piloten, den Transport von schweren Lasten in grossen Höhen zu üben. Das ist eine wichtige Aufgabe, besonders während des Weltwirtschaftsforum (WEF). Denn ein grosser Teil der Fläche des Kantons Graubünden liegt oberhalb von 1 200 Metern. Eine aussergewöhnliche Situation im Vergleich zum Hauptstützpunkt in Payerne, wo sich normalerweise Maschinen und Piloten befinden. 

Der Einsatz am WEF ist aber nicht nur für die Piloten eine Herausforderung, auch die übrigen Angehörigen der TA 1 sind gefordert. Sie alle sind dafür verantwortlich, dass die Transporte mit dem Helikopter gewährleistet sind. Die Sicherstellung des Luftwegs bildet eine wichtige Voraussetzung auch bei unvorhergesehenen Ereignissen. Als Beispiel kann die Blockierung der Zufahrtsstrassen nach Davos genannt werden. In einem solchen Fall können mit dem Helikopter notwendige Materialien sowie Personen in kürzester Zeit eingeflogen werden. Unzugängliche Orte sind somit wieder schnell erreichbar.

Ein letztes Detail: Haben Sie das Logo der Organisation bemerkt? Es stellt eine Fledermaus dar. Grund ist: Armeehelikopter können auch im Dunkeln fliegen, um ihre Aufträge zu erfüllen. Ein enormer Vorteil, wenn es um die Sicherheit geht.


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