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Übung: Demonstration im Leventina-Tal

Wenn es darum geht, die Sicherheit eines strategischen Ortes zu gewährleisten kann die Gebirgsinfanterie schwere Mittel auffahren. Das war während einer Übung dringend nötig: Eine Gruppe Demonstranten wollte eine Konferenz stören.

20.06.2022 | Pdi

 

In einer Anlage am Fusse des Leventina-Tals fanden im Rahmen der Übung «CONFERENZA» mehrere wichtige Treffen statt. Diese galt es zu schützen. Eine Aufgabe für die Gebirgsinfanteristen. Absperrungen, Stacheldraht und Kontrolltürme mit Nachtsichtgeräten. Ein beeindruckendes Dispositiv. Die Luftüberwachung der Umgebung des Sektors erfolgte durch Helikopter, die Strassenüberwachung durch Piranhas und G-Klasse-Fahrzeuge. Im Innern des Schutzrings waren ausgebildete Hunde, GMTFs sowie Piranhas einsatzbereit. 

Die Truppen waren im Schichtbetrieb im Einsatz: Wache, Reserve und Ruhe. Dabei mussten sie sicherstellen, dass sie jederzeit eingreifen können, falls nötig. Lange warten musste die Truppe nicht. Eine tobende Gruppe von Demonstranten, bewaffnet mit Wurfgegenständen und Plakaten erschien bald an den Absperrungen auf der Südseite der Anlage. 

Die aggressive Haltung der Aktivisten machte einen schnellen Einsatz von Fahrzeugen erforderlich. Unter der Leitung von Oberst i Gst Stephan Kuhnen stiegen die Infanterietruppen aus den Fahrzeugen aus, um sich den etwa 50 Gegnern entgegenzustellen.  Friedlich, aber bestimmt. Ziel war es, die Situation bis zum Eintreffen der Kantonspolizei unter Kontrolle zu halten. Eine Auseinandersetzung galt es unbedingt zu vermeiden. 

Das Militär hielt die Demonstranten unter anderem durch ausgebildete Schutzhunde auf Distanz. Die Demonstranten zeigten sich wenig kooperativ, wurden eingekesselt und aufgefordert, sich hinzusetzen, bis die Zivilbehörden eintrafen.

Die Übungsergebnisse wurden schlussendlich positiv bewertet, die Ziele erreicht.

 


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