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Das Geb Inf Bat 29 empfängt die Schwyzer Regierung

Der Behördenanlass des Geb Inf Bat 29 wurde am Anfang der zweiten WK-Woche durchgeführt. Dieser bot den Gästen aus Politik und Militär einen Einblick in den WK-Alltag des Gebirgsinfanteriebataillons 29. Der hohe Besuch, unter anderem war die gesamte Schwyzer Kantonsregierung zu Gast, durfte während einigen Stunden den Einsatz modernster Infanteriemittel hautnah miterleben.

21.10.2021 | Gebirgsinfanteriebataillon 29, Wm Joël Bürgler

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Die Schwyzer Regierung erhält einen Einblick in den WK-Alltag des Gebirgsinfanteriebataillons 29.

Bei schönstem Herbstwetter durfte das Innerschweizer Gebirgsinfanteriebataillon zahlreiche Gäste empfangen. Allen voran war der gesamte Regierungsrat des Kantons Schwyz zu Gast – eine grosse Ehre für das Geb Inf Bat 29. Die Gäste aus Nah und Fern wurden in Isone TI willkommen geheissen. Nach der Begrüssung durch den Bataillonskommandanten, Oberstleutnant im Generalstab Nicolas Disch, wurden die Besucher in die moderne Kaserne begleitet und von der Militärküche kulinarisch verwöhnt. Im Anschluss an ein feines Dessert informierte der Bataillonskommandant über die Pflichten und Herausforderungen des Bataillons. 

Gestärkt und voller Interesse starteten die Gäste den Rundgang. Ein Infanteriezug der Kompanie 3 zeigte sich mit seiner ganzen Kampfausrüstung, wozu beispielsweise das leichte Maschinengewehr und die schultergestützte Mehrzweckwaffe gehören. Dabei erhielten die Gäste einen Einblick in die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Waffensysteme und waren sichtlich beeindruckt. Nicht zuletzt durften die Teilnehmer auch im Piranha sowie dem GMTF (gepanzertes Mannschaftstransportfahrzeug) probesitzen. 

Nach der Theorie folgte die Praxis: Getarnt und gewohnt treffsicher zeigten die Späher ihre Einsatzfähigkeit. Neben dem Weitdistanzschiessen der Scharfschützen wurde das Schiessen mit den 12.7mm-Maschinengewehren demonstriert. Das auf dem GMTF montierte Maschinengewehr wird hierzu per Joystick gesteuert, wobei der Schütze in ständigem Funkkontakt mit seinem Vorgesetzten steht. Während der folgenden Schiessübung wandte sich die Übungsleitung regelmässig den Besuchern zu und erklärte, welche weiteren Schritte notwendig sind, um einen möglichen Gegner wirksam zu bekämpfen.

Auf dem nächsten Schiessplatz zeigten die Minenwerfer ihr Können. Schnell und routiniert erreichten sie mit ihren Geländefahrzeugen den Standort. Kurze Zeit später schlug bereits die erste Granate treffsicher im Zielhang ein.

Zum Abschluss der Besichtigung wurde der Häuser- und Ortskampf demonstriert, wobei das Gelände durchsucht und mehrere Häuser genommen wurden. 

Der gegenseitige Austausch und die Einblicke in das Ausbildungsprogramm des Bataillons wurde beidseits geschätzt. Sichtlich zufrieden und «bestückt» mit einem kleinen Präsent wurden die Gäste schliesslich in den verdienten Feierabend entlassen.