print preview Zurück zur Übersicht Startseite

Der historische Händedruck von Nelson Mandela

Am 21. Januar fällt der Startschuss zum 50. Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Anlässlich des Jubiläums blickt Cuminaivel in einer täglichen Serie zurück und beleuchtet historische, überraschende und manchmal auch lustige Ereignisse des legendären Jahrestreffens.

20.01.2020 | CUMINAIVEL | ni

WEF 50 Rubrik 6

 

Er ist eine der grössten Figuren des 20. Jahrhunderts: Nelson Mandela. Aufgrund seiner Aktivitäten gegen die Apartheidpolitik in seiner Heimat Südafrika musste Mandela insgesamt 27 Jahre als politischer Gefangener in Haft verbringen. Doch sein Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit der Schwarzen zahlte sich im Jahr 1990 mit seiner Freilassung endlich aus. Vier Jahre später wurde er der erste schwarze Präsident seines Landes. 

Dazwischen kam es zum historischen Moment in Davos: Zusammen mit seinem Amtsvorgänger Frederik de Klerk reiste Mandela in die Schweiz, hielt seine erste Rede zur wirtschaftlichen Zukunft Südafrikas. Der Händedruck der beiden Männer ging um die Welt. Mandela erhielt von den anwesenden Staatschefs und Wirtschaftsführer viel Applaus und wurde rund um den Globus für seinen Mut und Aufopferung gelobt. 1993 erhielten die beiden Politiker gemeinsam den Friedensnobelpreis. Unter anderem auch für ihren gemeinsamen WEF-Auftritt im Jahr zuvor in Davos.