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Die Grippeviren kennen keine Grenzen

Es kann während einer Zugfahrt, in der Truppenunterkunft oder auch auf einem Aussenposten passieren. Die Ansteckungsgefahr für Infektionskrankheiten ist gross. Wer sich vor dem Einsatz nicht gegen die Grippe geimpft hat, sollte umso mehr aufpassen.

13.01.2020 | CUMINAIVEL | mr

Die Grippeviren kennen keine Grenzen

Gefahr wegen Infektionskrankheiten

Im Zug, während der Fahrt an den WK-Einsatz, unterhält man sich mit Freunden, spielt Karten und zeigt sich unterhaltsame Videos. So gemütlich die Stimmung auch ist, so gross ist die Ge-fahr auch im Zug. Eine hustende Person, die nicht in ein Taschentuch oder in den Ellbogen hustet, schleudert seine Viren direkt in das Zugabteil. Und dann kann es schnell gehen. Grippeviren gelangen über die Schleimheute in den Körper und können sich dort einnisten. Eines von vielen möglichen Szenarien während des Dienstes. Gerade auch in Truppenunterkünften ist die Gefahr da, dass eine grössere Infektionskrankheit ausbrechen kann. Grippevi-ren können sich in einer solchen Unterkunft schnell verbreiten. Darum sei gerade das Händewaschen mit Seife besonders wichtig, sagt Oberst Daniel Flückiger, Chef Truppenbelange Sanität, gegenüber Cuminaivel. Händewaschen sei nach wie vor die günstigste und effektivste Methode zur Vorbeugung. Eine andere Möglichkeit ist eine Grippeimpfung im Vorfeld des Einsatzes am WEF.

Viel trinken und warme Kleider helfen

Infektionskrankheiten können sich aber nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern auch auf einem Aussenposten übertragen. Grippeviren kennen keine Grenzen. Gerade jene AdA, die oft in der Kälte arbeiten, sind anfällig für solche Krankheiten. Zum eigenen Schutz sollten nasse Kleider gewechselt werden. Unterstützend für das Immunsystem sind zudem warme Getränke, eine gesunde Ernährung und genügend Schlaf.

Reagieren bei den ersten Symptomen

Wer trotzdem Grippesymptome hat, sollte sich so schnell wie möglich via Vorgesetzten bei der Sanitätshilfestelle melden und nicht warten, bis die Symptome schlimmer werden. Die Sanitäts-hilfestelle befindet sich auf dem Sportplatz beim Eisstadion Davos. Wer bereits während der Anreise in den Dienst Grippesymptome hat, sollte sich laut Oberst Flückiger bei der Ankunft direkt beim Truppenarzt melden.

Grippe-Prävention während des Einsatzes

  • Lockersitzende, mehrlagige Kleidung tragen (Luftisolation)
  • Nasse Kleider unbedingt wechseln
  • Warme Getränke trinken
  • Kalorienzufuhr durch regelmässige Mahlzeiten gewährleisten
  • Auf die Hygiene achten (Hände desinfizieren)
  • Die Vorzeichen für eine Grippe sind oft schnell zu erkennen (Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen). In diesem Fall sofort die San Hist via Vorgesetzten kontaktieren.