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Jahresrapport 2017

Territorialregion 4: «immer bereit – wir sind die Vierte!» Schwerpunkt des Rapportes war der Katastrophenschutz und die militärische und zivile Zusammenarbeit.

27.01.2017 | Komm Terreg4

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Der Kommandant der Territorialregion 4, Divisionär Hans-Peter Kellerhals, lud heute zum Jahresrapport nach St. Gallen. Vor rund 700 Offizieren, höheren Unteroffizieren sowie zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft blickte er auf 2016 zurück und stellte die geplanten Aktivitäten für das neue Jahr vor. Schwerpunkt des Rapportes bildeten der Katastrophenschutz und hier besonders die militärische und zivile Zusammenarbeit.

Am diesjährigen Jahresrapport der Territorialregion 4, die für die Kantone Zürich, Glarus, Schaffhausen, Appenzell-Ausserrhoden, Appenzell-Innerrhoden, St. Gallen und Thurgau zuständig ist, blickten die Teilnehmenden und Gäste auf das vergangene Jahr des militärischen Grossverbandes. Regierungsrätin Cornelia Komposch, Militärdirektorin des Kantons Thurgau, betonte in ihrer Begrüssungsrede die grosse Bedeutung der militärischen und zivilen Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz in der Ostschweiz.

 

Die Territorialregion 4 wird zur Division

Wir befinden uns im Schlussspurt zur WEA (Weiterentwicklung der Armee). So war dies heute der letzte Jahresrapport in der „alten“ Armee. Aus der Territorialregion 4 entsteht  die deutlich vergrösserte Territorialdivision 4. Die Einsatzelemente des Heeres und der Luftwaffe werden in einem neuen Kommando Operationen zusammengefasst. Der designierte Kommandant dieser eigentlichen Streitkraft, Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, zeigte auf, welche Projekte anstehen. Die Offiziere verfolgten mit grossem Interesse, welche Aufgaben und Herausforderungen auf die neue Territorialdivision 4 zukommen werden. Beispielsweise werden die wieder eingeführte Mobilmachung und die neu unterstellte Infanterie Konsequenzen für den Einsatz mit sich bringen.

 

Zivil-militärische Übungen in der Ostschweiz

Divisionär Hans-Peter Kellerhals beübte seine Truppen im letzten Jahr zusammen mit den beiden Appenzell. Er betonte, wie wichtig das Training mit zivilen Partnern wie der Polizei, Zivilschutz und Feuerwehr ist. Zum ersten Mal wurde die Integration der militärischen Stellen im zivilen Führungsinformationssystem getestet. Die Vorteile sind bestechend. Die Plattform hilft im Einsatz die Probleme einfach und rasch abzuarbeiten. 

 

Die Komplexität reduzieren auch im 2017 wichtig

Im Hinblick auf die gross angelegte Übung mit dem Kanton St. Gallen gilt es einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Benedikt Weibel sprach deshalb als Tagesreferent zum Thema „Simplicity“. Als ehemaliger Chef der SBB verfügte er über genügend Beispiele um den Gästen fesselnd zu zeigen, was in einer Krisensituation zählt. Einfache und zielgerichtete Lösungen sind nämlich genau das, was auch im Militär zählt.