Fluglärm

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Aktuelle Flugaktivitäten

Wo wird geflogen? Ausserordentliche Flugaktivitäten von Kampfjets und Helikoptern der Schweizer Armee.

Einsätze der Luftwaffe 24/365

Die Einsätze der Luftwaffe können zu jederzeit angeordnet werden. Die Einsätze mit Helikoptern zur Personensuche SAR (Search and Rescue, resp. Suchen und Retten), die Drohnenflüge zur Überwachung der grünen Landesgrenze zu Gunsten des Grenzwachtkorps sowie die Unterstützung der Polizeiorgane gehören zu den Aufgaben, welche die Luftwaffe Tag und Nacht durchzuführen hat. 
Die Einsatzbereitschaft mit Kampfjets im Luftpolizeidienst wird bis Ende 2020 kontinuierlich ausgebaut. 

Flugbetriebszeiten für Ausbildungs- und Trainingsflüge

Die Luftwaffe ist bemüht, den Fluglärm auf ein absolutes Minimum zu beschränken. So finden Ausbildungs- und Trainingsflüge, aus Rücksicht auf die Bevölkerung, in den meisten Fällen zu folgenden Zeiten statt: 

Montag bis Freitag von 08.00-12.00 Uhr und von 13.30-17.00 Uhr.

Von Oktober bis März ist zudem der Montagabend von 18.00 Uhr bis maximal 22.00 Uhr für Nachtflüge mit Kampfjets reserviert. Bei schlechten Wetterbedingungen wird auf den Dienstagabend ausgewichen.

Nachtflüge mit Propellerflugzeugen und/oder Helikopter können von Montag bis Donnerstag stattfinden.  

Ausbildungs- und Trainingsflüge

Damit die Armee ihre Aufgabe in allen Lagen wahrnehmen kann, muss ihre Einsatzbereitschaft sichergestellt sein. Dies ist nur durch Übungsflüge in der Schweiz, mit ihren spezifischen topografischen und meteorologischen Gegebenheiten, möglich.

 

Personensuche

Die Personensuche SAR (Search and Rescue, resp. Suchen und Retten), gehört zu den Aufgaben, welche die Luftwaffe nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht durchzuführen hat. Zur Sicherstellung dieser Einsatzbereitschaft werden die entsprechenden Trainings- und Ausbildungsflüge ab den Flugplätzen Alpnach, Dübendorf und Payerne durchgeführt. 

Einsätze können, aus oben beschriebenen Gründen, jederzeit und während 24 Stunden / 365 Tagen angeordnet werden.

Überschallflüge und Überschallknall

Grundsätzlich gilt, dass die Schweizer Luftwaffe restriktive Vorgaben betreffend Überschallflügen erlässt und einhält. Insbesondere werden Überschallflüge in den Monaten Juli und August, aus Rücksicht auf den Tourismus, möglichst vermieden. Zudem sind Überschallflüge bei grosser Lawinengefahr untersagt. Weiter finden Überschallflüge, aus Rücksicht auf die Bevölkerung, in der Regel nicht über dem Mittelland und auf einer Minimalhöhe von 10'000 Meter über Meer statt. Dies bedeutet, dass Überschallflüge innerhalb der Trainingsgebiete im Luftraum über den Alpen verteilt werden. Dabei wird Wert auf eine «ausgewogene» Lärmverteilung  gelegt. Zu beachten gilt allerdings, dass ein einzelner Überschallflug - physikalisch bedingt - einen Lärmkegel hinter sich herzieht, welcher bis zu 35 km links und rechts des eigentlichen Flugweges hörbar sein kann.

Trainingsräume

Mit den Kampfjets der Typen  F/A-18 Hornet und F-5 Tiger werden hauptsächlich Einsätze für den Schutz des Luftraums geflogen. Die Piloten können sich nur mit einem langjährigen, intensiven Training auf einen Ernstfall vorbereiten. Dieses findet vorwiegend über dem schwach besiedelten Alpenraum und in Höhen von über 4000 Metern über Meer statt. Bei der Einsatzplanung wird auf eine gleichmässige Verteilung der Flüge über sämtliche Trainingsräume geachtet.


Fachstelle Fluglärm
Tel.
0800 002 440

Montag bis Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
13.30 Uhr – 16.30 Uhr


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