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Beiträge der Schweizer Armee in der Humanitären Minenräumung

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Entsendung von Experten

Das VBS wird auch weiterhin Spezialisten der Schweizer Armee den UNO-Minenräumprogrammen und – soweit machbar – der OSZE zur Verfügung stellen. Diese Spezialisten unterstützen die Räumprogramme vor Ort und die lokalen Behörden bei ihrer Arbeit und beim Aufbau von Strukturen. Sie helfen ihnen, ihre Aufgaben sicher und effizient zu erfüllen und sie stellen aktuelles Know-how und Fachwissen zur Verfügung. Dabei werden Programme unterstützt, die direkt von den entsprechenden UNO-Agenturen geführt werden: der Dienst für humanitäre Minenräumung der UNO (UNMAS), das Büro der Vereinten Nationen für Projektdienste (UNOPS), das Kinderhilfswerk der UNO (UNICEF) sowie das UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP).

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Die Schweizer Armee greift bei diesen Einsätzen auf Freiwillige der Miliz sowie auf Angehörige des zivilen und militärischen Berufspersonals zurück. Die Angehörigen der Miliz kommen in den Bereichen Logistik, Finanzen und Management sowie Informationsmanagement zum Einsatz. Das zivile und militärische Berufspersonal stammt fast ausschliesslich aus dem Kompetenzzentrum ABC-KAMIR der Armee. Diese Spezialisten kommen in Engagements zum Einsatz, wo ihr spezifisches Fachwissen gefragt ist.

 

 

Materielle und finanzielle Hilfe

Das VBS unterstützt die Tätigkeit des Geneva International Centre for Humanitarian Demining (GICHD) und ist zu diesem Zweck auch weiterhin im Stiftungsrat des Zentrums vertreten. Es führt zusammen mit dem GICHD Ausbildungskurse im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden (PfP) durch.

Darüber hinaus ist die Schweizer Armee nach wie vor bereit, für schwierige Minenräumungseinsätze kostenlos das SM EOD-System zur Verfügung zu stellen. Mit diesem System kann selektiv und kontaktfrei die Räumung von Minen, Blindgängern und improvisierten Sprengvorrichtungen (IED), die unter der Erde oder im Wasser liegen, durchgeführt werden.

Die Stabsstelle humanitäre Minenräumung erteilt Auskünfte für die Stellen in der Minenräumung. Bewerbungen für die Bereiche Logistik, Finanzen, Management und Informationsmanagement werden vom Kompetenzzentrum SWISSINT entgegengenommen.
 


20 Jahre Kampf gegen Personenminen: Erfolge und Herausforderungen

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Vor 20 Jahren trat die Ottawa-Konvention über das umfassende Verbot von Personenminen in Kraft. Bis heute haben 164 Staaten diese Konvention ratifiziert. Die Schweiz gehörte zu den Erstunterzeichnern und engagiert sich weiter aktiv im Kampf gegen diese Waffen.

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