Abschluss der Spitzensport-RS 2/2025
Freitag, der 13. März 2026 war der letzte Tag der Spitzensport-Rekrutenschule 2/2025. Die 39 Männer und 20 Frauen aus den Sommersportarten wurden nach 18 trainingsintensiven Wochen entlassen. Für viele mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Die optimalen Bedingungen in Magglingen, um ihre Spitzensportkarriere voranzutreiben, werden die meisten Soldatinnen und Soldaten vermissen. Für einige wird es künftig nicht möglich sein, weiterhin als Vollprofis zu leben. Gerade in Randsportarten wie dem Ringen ist es in der Schweiz selbst mit der Unterstützung der Spitzensportförderung der Armee und der Sporthilfe schwierig, sich vollständig auf den Sport zu konzentrieren.
Die Ringerin Anja Epp wird neben ihren intensiven Trainingseinheiten wieder als Pöstlerin arbeiten. «Die Spitzensport-RS hat mich auf ein neues Leistungsniveau gebracht. Diese optimalen Bedingungen werde ich vermissen», sagt die Urnerin.
Der Sportschütze Jannis Bader konnte während der RS eine klare Leistungssteigerung feststellen: «Meine letzten Leistungstests lagen fünf bis zehn Prozent über den Werten vor der RS.» Für ihn wird sich nach der Rekrutenschule weniger verändern als für seine Kameradin – er trainiert weiterhin im Nationalen Trainingszentrum in Biel.
Erfolgreiche Radfahrerinnen und Radfahrer
Die vier Radfahrerinnen und drei Radfahrer nutzten die Zeit der RS nicht nur für intensives Training, sondern feierten auch beachtliche Wettkampferfolge. Im Februar wurden Pascal Tappeiner, Luca Bühlmann und Mats Poot auf der Bahn Vize-Europameister. Die Frauen unterboten zudem den Schweizer Rekord um fünf Sekunden. Kurz vor Ende der RS gewann Jasmin Liechti in Kroatien ihr erstes Eintagesrennen.
Für Golfprofi Tom Mao stehen in den kommenden Wochen die letzten Vorbereitungen für die neue Saison an. Während er sich während der Spitzensport-RS vor allem physisch weiterentwickelt hat, steht nun das technische Training auf dem Golfplatz im Fokus. «In den letzten Jahren war ich im Winter jeweils mehrere Monate in Dubai, um intensiv an meiner Technik zu arbeiten. Dieser Winter war natürlich etwas anders», erklärt er.
Allen Soldatinnen und Soldaten bleibt der spezielle Teamspirit in guter Erinnerung. Sich über die Sportarten hinweg austauschen zu können, das bietet in dieser Form nur die Spitzensport-Rekrutenschule.
Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten weiterhin viel Erfolg und freuen uns, ihre Karrieren auch in Zukunft begleiten und unterstützen zu dürfen.






