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Gesundheit steht im Zentrum: Testung vor Einrücken und Urlaubssperre

Bern, 24.12.2021 – Damit ein gesundes Einrücken gewährleistet werden kann, müssen die rund 11'200 angehenden Rekrutinnen und Rekruten sowie die 2500 Kader beim Einrücken in die Winter-RS im Januar 2022 einen negativen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest vorweisen können. Zudem gilt sowohl für die Rekrutenschulen als auch für die Durchdiener- und WK-Formationen während des ganzen Januars eine Ausgangs- und Urlaubssperre.

Am 17. Januar beginnt die Winter-RS 2022. Durch die vordienstliche Testung soll sichergestellt werden, dass nur Armeeangehörige mit einem negativem PCR-Test (max 72h) oder Antigen-Schnelltest (max 24h) in die Kasernen einrücken. Die zukünftigen Rekrutinnen und Rekruten wurden in einem Brief dazu aufgerufen, sich vor dem Einrücken bei ihrem Hausarzt oder in einem Testcenter testen zu lassen. Die Kosten für den Test werden durch die Schweizer Armee zurückerstattet. Personen mit einem positiven Test und/oder Symptomen werden aufgefordert, zu Hause zu bleiben, sich gemäss Vorgaben des kantonsärztlichen Dienstes in Isolation zu begeben und sich bei ihrem Schulkommando zu melden. Bis diese genesen sind, werden sie den Dienst, sofern es der Gesundheitszustand erlaubt, im Distance Learning starten.

Regelmässige Testungen

Um weitere günstige Voraussetzungen schaffen zu können, gilt für Rekruten- und Kaderschulen sowie Fortbildungsdienste der Truppe mindestens den ganzen Januar eine Ausgangs- und Urlaubssperre. Eine Aufhebung ist von der Entwicklung der pandemischen Lage abhängig. Dadurch wird sichergestellt, dass das Virus möglichst weder vom Zivilen ins Militärische übertragen wird, noch umgekehrt. Damit steht auch genügend Zeit zur Verfügung, um durch regelmässige Testungen während des Dienstes ein umfängliches Bild über den Gesundheitszustand der Truppe zu erhalten. Die Armeeführung analysiert die Lageentwicklung sehr genau. Als weitere Schutzmassnahme wird insbesondere ein erneutes gestaffeltes Einrücken in die Winter-Rekrutenschule in Erwägung gezogen, welches zu Beginn für einen Teil der Kader und Rekruten mit Distance Learning verbunden wäre. Diese Variante wurde bereits vor einem Jahr durchgeführt. Entsprechende Entscheide werden Anfang 2022 gefällt.

Zentral für die Grundbereitschaft der Armee

Die Rekruten- und Kaderschulen sind für den Einsatz und die langfristige Sicherstellung der Bestände der Armee von zentraler Bedeutung. Deshalb werden Rekruten- und Kaderschulen weiterhin wie geplant durchgeführt. Im Zentrum steht dabei die Grundbereitschaft der Armee, damit diese bei Bedarf die zivilen Behörden auch in Zukunft unterstützen kann.

Weiterführende Informationen

Adresse für Rückfragen

Für Armeeangehörige:
Personelles der Armee
Hotline +41 800 424 111
personelles.persa@vtg.admin.ch


Für Medienschaffende:
Stefan Hofer
Armeesprecher
+41 58 463 37 41

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