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Joseph Leonz Andermatt (1740 – 1817)

La mutinerie de la garnison de Nancy (F) fut réprimée le 31 août 1790. La rébellion des soldats avait commencé le 5 août, ceux-ci étant persuadés, à cause de certaines retenues qui n’avaient pas été comptabilisées, que les officiers s’étaient appropriés une partie de leur solde. En tant qu’officier du régiment suisse de Châteauvieux qui faisait partie de cette garnison, Joseph Leonz Andermatt joua un rôle actif dans la répression de cette révolte, qui lui valut le titre de chevalier de l’ordre de Saint-Louis.

30.08.2019 | Communication Défense

Andermatt

 

Né à Baar (ZG) le 5 mai 1740, Joseph Leonz Andermatt suivit une formation supérieure avant d’entrer à 18 ans au service de la France qui participait alors à la guerre de Sept Ans. Dès 1763 et pendant cinq ans, il fut officier à la solde de l’Espagne avant de retourner au service de la France en 1769, en tant que capitaine de compagnie. Après la prise du palais des Tuileries et le massacre des Gardes suisses le 10 août 1792, il regagna la Suisse et, en 1793, entra au service de la Sardaigne avec le grade de lieutenant-colonel, puis de commandant de bataillon (en 1796). Refusant de combattre l’Autriche aux côtés des Français, il fut arrêté en 1797. De retour à Zoug au printemps 1798, Andermatt organisa la milice et la dirigea contre l’armée française qui avait envahi la Confédération. Seule la création de la République helvétique le fit se rallier aux forces révolutionnaires.

En 1799, pendant la deuxième guerre de coalition, Andermatt fut nommé général de brigade de la Légion helvétique et, en 1800, il s’enrôla dans l’armée helvétique comme colonel brigadier. En octobre 1801, auteur d’un coup d’État mené avec les fédéralistes contre la République helvétique, il fut nommé général. Toutefois, il ne tarda pas à s’éloigner des fédéralistes, soutenant activement le putsch unitaire de 1802 à la tête des troupes gouvernementales envoyées contre les réactionnaires.

En tant que sénateur du canton de Zoug, charge qu’il occupa à partir de 1801, il participa à la Consulta de Paris, convoquée le 30 septembre 1802 par Napoléon Bonaparte dans l’objectif de stabiliser la situation politique de la République helvétique. La Consulta déboucha le 19 février 1803 sur l’acte de Médiation, avant d’être officiellement dissoute quelques jours plus tard, soit le 21 février. Andermatt mit alors fin à sa carrière militaire en se retirant sur ses terres à Baar où il s’éteignit le 2 février 1817.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

30.08.2019

Joseph Leonz Andermatt
Andermatt

Die Meuterei in der Garnison von Nancy (F) wurde am 31. August 1790 unterdrückt. Die Rebellion der Soldaten hatte am 5. August begonnen. Diese waren aufgrund von einer Reihe von nicht ausgewiesenen Abzügen überzeugt, dass die Offiziere sie eines Teiles ihres Soldes beraubt hatten. Als Offizier des Schweizer Châteauvieux-Regiments spielte Joseph Leonz Andermatt eine wichtige Rolle bei der Niederschlagung des Aufstandes. Andermatt erhielt für seine Verdienste den Titel eines Ritters des Ordre de Saint-Louis.

25.07.2019

Henri Guisan
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Am 25. Juli 1940 rief General Henri Guisan alle Truppenkommandanten vom Grad des Major aufwärts auf der Rütliwiese zusammen, um ihnen den Plan eines allfälligen Rückzugs der Armee ins Réduit zu erläutern. Frankreich hatte einen Monat zuvor kapituliert, die Schweiz war von den Achsenmächten umgeben und die Radioansprache des Bundespräsidenten, Marcel Pilet-Golaz, vom 25. Juni 1940, in welcher die Neue Europäische Ordnung erwähnt wurde, sorgte in der Bevölkerung für Verwirrung. In seiner Rede betonte der General daher den Willen der Armee, bedingungslosen Widerstand zu leisten.

27.06.2019

Sebastian Peregrin Zwyer von Evibach
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Ende Juni 1630, im Erbfolgekrieg von Mantua und Monferrato, belagerte die kaiserliche Armee die Hauptstadt. Die Stadt wird am 18. Juli eingenommen und geplündert. Unter kaiserlicher Flagge und inmitten der von Matthias Gallas befehligten Männern ist auch Oberstleutnant Sebastian Peregrin Zwyer von Evibach.

22.05.2019

Johann Ulrich von Salis Soglio
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Am 22. Mai 1844 war Oberst im eidgenössischen Generalstab Johann Ulrich von Salis Soglio im Wallis. Er hatte vom Bundesrat das Kommando über die eidgenössischen Truppen erhalten, um die Junge Schweiz aufzulösen. Diese war eine revolutionäre liberale Gesellschaft nach dem Model von Mazzinis Jungem Italien, das am 26. Juli 1835 gegründet wurde. Als Teil der Bewegung Junges Europa waren sie für Unruhen im Wallis verantwortlich. Im August 1847 wurde von Salis als zu konservativ befunden und aus dem Dienst entlassen. Kurz darauf konnte er jedoch die Militärkleidung wieder anziehen und das Kommando der Sonderbundsarmee – nicht ohne Vorbehalte – übernehmen.

18.04.2019

Ulrich von Hohensax
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Am 19. April 1512 setzte die eidgenössische Tagsatzung Ulrich von Hohensax zum Oberbefehlshaber des eidgenössischen Heeres ein, das in die Lombardei ziehen sollte. Der Befehl der Tagsatzung wurde am 30. Mai vom Kriegsrat bestätigt. Er war der erste Oberbefehlshaber der Schweizer Geschichte. Der Feldzug endete am 31. Dezember, als Ulrich von Hohensax an der Spitze des Schweizer Heeres in Mailand einzog und den Thron für Massimiliano Sforza zurückgewann. Mit diesem erfolgreichen Unternehmen erlangten die Eidgenossen eine Position der Stärke, die sie zu ebenbürtigen Partnern der europäischen Mächte machte.

28.03.2019

Augustin Keller
Keller

Am 28. März 1799, inmitten einer Zeit des Umbruchs, wurde der Kommandant der helvetischen Legion, Oberst Augustin Keller, zum Brigadegeneral befördert und zum Oberbefehlshaber der helvetischen Truppen ernannt. Die eiligst eingezogenen Truppen erwiesen sich jedoch als völlig kampfuntauglich. Bereits am 24. Mai 1799 wurde Augustin Keller wegen Versagens von seinen Aufgaben entbunden und die Milizarmee am 12. August desselben Jahres faktisch abgeschafft.

28.02.2019

Johann Ludwig von Erlach
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Am 28. Februar 1638, während des Dreissigjährigen Kriegs, kam es zur ersten Schlacht bei Rheinfelden. Der Berner Johann Ludwig von Erlach hatte als Stabschef von Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar den Feldzug am Hochrhein organisiert, der schliesslich mit der Abtretung des Elsass an Frankreich endete. Von Erlach beendete seine Karriere als Marschall von Frankreich und einer der grössten Generäle in fremden Diensten des 17. Jahrhunderts.

24.01.2019

Charles-Jules Guiguer de Prangins
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Am 24. Januar 1798 erklärten die Vertreter des Waadtlandes die Unabhängigkeit. Der 17-jährige Charles-Jules Guiguer de Prangins trat als Leutnant in die Waadtländer Truppen ein, die sich erhoben, um das Land von der bernischen Herrschaft zu befreien und an der Seite der Franzosen zu kämpfen. So begann seine militärische Laufbahn, die ihn noch vor Ende des Jahres zum Hauptmann und in den Jahren 1831 und 1838 zum General und Oberbefehlshaber der eidgenössischen Armee aufsteigen liess.

11.12.2018

Ulrich Wille
Wille

Mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandabkommens von Compiègne am 11. November 1918 kam der Erste Weltkrieg zu einem Ende. Der erste Generalstreik des Landes vom 12. bis 14. November schürte jedoch Ängste, die zu einer Verlängerung der Mobilmachung in der Schweiz führten. Am 11. Dezember 1918 übergab General Wille schliesslich das Kommando über die Schweizer Armee und wurde aus dem Dienst entlassen.