Spitzensport-RS: Erste Bilanz des neuen Zwei-Start-Modells fällt positiv aus
Am Freitag, 4. September ging die Spitzensport-RS 1/2026 auch für die letzten 31 Soldatinnen und Soldaten zu Ende. Der zweiteilige Start führte auch zu einem gestaffelten Abschluss. Während die letzten Teilnehmenden Anfang September ihre RS beendeten, hatten die ersten 31 Athletinnen und Athleten ihre Ausbildung bereits Mitte August abgeschlossen.

Mehr Flexibilität für den Wintersport
Die erste Bilanz des neuen Modells fällt positiv aus. Insbesondere für Wintersportarten bringt der spätere RS-Start entscheidende Vorteile: Athletinnen und Athleten können im Frühling länger auf Schnee trainieren, ihren Fokus auf der Endphase der Wettkampfsaison lassen oder sich nach einer intensiven Wettkampfsaison gezielt eine Erholungspause gönnen. Gleichzeitig ermöglichte der spätere Start allen Teilnehmenden, sämtliche Ausbildungsinhalte der RS zu absolvieren.
Optimaler Übergang in die neue Saison
Nach 18 intensiven Wochen stehen die Athletinnen und Athleten nun am Beginn der neuen Saison. Da die Wintersportarten ihre RS während der Sommermonate absolvieren, lag der Schwerpunkt zu Beginn auf dem physischen Aufbau. Dieser liess sich optimal mit den Ausbildungsblöcken in Magglingen verbinden.
Im zweiten Teil der RS rückte das sportartspezifische Training wieder in den Fokus. Dabei wurde dort trainiert, wo die Bedingungen für die jeweilige Sportart am besten waren – oft auch dezentral. Skifahrerinnen und Skifahrer absolvierten Trainingslager auf Schnee, während Teamsportlerinnen und Teamsportler mit ihren Nationalverbänden oder Clubs in Trainingscamps arbeiteten.
Erfolgreiche Wochen mit Verbesserungspotenzial
Die Athletinnen und Athleten blicken auf intensive, aber erfolgreiche Wochen zurück und freuen sich auf die bevorstehende Wintersaison. Das angestrebte Ziel, die sportliche Leistungsfähigkeit weiter zu steigern, wurde erreicht.
Verbesserungspotenzial zeigte sich jedoch bei den Unterkunftsbedingungen. Die Befürchtungen, dass das provisorische Containerdorf in Magglingen bei steigenden Temperaturen nicht die nötige Erholung erlauben würde, bewahrheiteten sich. Der Hitzesommer akzentuerte das Problem natürlich zusätzlich. So gilt es nun für künftige Rekrutenschulen nachhaltige Lösungen zu finden.



