print preview Zurück zur Übersicht Luftwaffe

M Flab Nutzungsverlängerung auf Kurs

Mit der Nutzungsverlängerung der Mittleren Fliegerabwehr (M Flab) soll diese bis mindestens 2025 eingesetzt werden können. Gleichzeitig geht es um eine Erweiterung des bestehenden M Flab-Sensorverbundes. Dass das Projekt auf Kurs ist, bewies das Truppenschiessen von Ende Mai in S-Chanf.

28.06.2018 | Fachof Andy Abächerli, Komm Gr LVb Flab 33

Feuerleitgerät der Mittleren Fliegerabwehr
Feuerleitgerät der Mittleren Fliegerabwehr

Mit Werterhaltungsmassnahmen soll die Nutzungsdauer der 35 mm-Fliegerabwehrkanonen und der Feuerleitgeräte bis mindestens 2025 verlängert werden. Zudem geht es um eine Erweiterung des bestehenden Sensorverbundes respektive die erweiterte Vernetzung der Feuerleitgeräte mit einer zentralen Führungsanlage. Heute kann nur eine Abteilung mit sensorverbundfähigem Material ausgerüstet werden. Die beiden anderen, noch nicht vernetzten Abteilungen sind entsprechend umzurüsten. Mit der angestrebten Vereinheitlichung wird eine einheitliche Ausbildung und vor allem der gleichzeitige Schutz von Objekten wie zum Beispiel internationale Konferenzen und zivile oder militärische Infrastrukturobjekte an mehreren Standorten ermöglicht.

Das bis Ende 2019 dauernde Projekt ist bezüglich den Qualitäts-, Kosten- und Zeitanforderungen auf Kurs. Dies bewies nach einer Reihe von Tests auch das Truppenschiessen mit der M Flab Abteilung 45 von Ende Mai in S-chanf

Oberst René Meier lud zum Event

Die Gelegenheit des mit dem Truppenschiessen verbundenen Nachtschiessens nutzend, lud Oberst René Meier zum Besuch der Truppe. Unter den geladenen Gästen waren auch Vertreter des Generalunternehmers Rheinmetall Air Defence, des Subunternehmers Ruag sowie der armasuisse und der Armee. Sie wurden in S-chanf nebst der Nutzungsverlängerung über die heutigen Mittel, Einsätze und Raison d'être der Fliegerabwehr informiert.