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Heldinnen und Helden im Hintergrund

Seit dem 13. Dezember 2021 stehen Armeeangehörige im Kampf gegen das Coronavirus im Einsatz. Sie unterstützen die zivilen Behörden in Spitälern und Impfzentren. Doch sie alle könnten ihren Assistenzdienst zugunsten der Zivilbevölkerung nicht leisten, wären da nicht die unsichtbaren Heldinnen und Helden, die im Hintergrund Grosses vollbringen.

20.01.2022 | Kommunikation Verteidigung, Eve Hug, Nathalie Hesse

Oberwachtmeister Maxim Gobet bereitet in der Küche das Abendessen vor.
Oberwachtmeister Maxim Gobet vom Spitalbataillon 2 (Spit Bat 2) mitten in den Vorbereitungen für das Abendessen. Mit seinem Team bereitet er leckere und gesunde Mahlzeiten zu und stärkt damit die Moral der Truppe. ©VBS/DDPS, Charles Garcia, PIO Spitalbataillon 2

Jede und jeder Armeeangehörige im Einsatz muss essen und schlafen, braucht Informationen und Material, hat Fragen und Bedürfnisse. Damit die Soldatinnen und Soldaten rundum versorgt sind und dort eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden, wirken viele Uniformierte fernab der Augen der Öffentlichkeit. Dank ihnen funktioniert die Armee als autonome Organisation, welche die Kantone nach Bedarf unterstützen kann.

Unsichtbare Helferinnen und Helfer

Zu diesen zahlreichen unsichtbaren Helferinnen und Helfern gehören zum Beispiel der Einheitsfourier und sein Küchenchef, der mit seinem Team dreimal täglich ein leckeres und gesundes Essen zubereitet, damit nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte erhalten bleibt, sondern insbesondere auch die Moral der Truppe gestärkt wird. Oder der Einheitsfeldweibel, der nicht nur die Hygiene- und Abstandsregeln im Dienstbetrieb durchsetzt, sondern auch dafür sorgt, dass alle Armeeangehörigen über die benötigte Infrastruktur und Ausrüstung verfügen. Oder der Armeeseelsorger, der immer ein offenes Ohr hat, wenn jemand an seine Grenzen stösst oder mit privaten Problemen zu kämpfen hat.

Ebenfalls wichtige Unterstützung im Hintergrund leisten die Hygiene- und Reinigungsequipen, welche die Unterkünfte und Aufenthaltsräume reinigen und desinfizieren, oder die Fahrerin, der Truppenbuchhalter, die Büroordonnanz und der Soldat auf der Wache. All diese Helferinnen und Helfer stellen im Verborgenen sicher, dass sich die Armeeangehörigen vor Ort auf ihre Arbeit in den Spitälern und Impfzentren konzentrieren können. Ohne diese unsichtbaren Heldinnen und Helden könnten die Truppen im Einsatz ihre Leistungen zugunsten der zivilen Behörden nicht in dem Mass erbringen, wie sie es heute tun.

Unentbehrliche Führungsteams

Ein Armeeeinsatz braucht immer Führung und Organisation im Hintergrund. Die Bataillonskommandanten planen gemeinsam mit ihren Führungsgehilfen und dem Stab unter anderem Aufgebot, Einsatzort, Urlaub und Entlassung ihrer Truppen. Dabei versuchen sie, im Rahmen der Möglichkeiten für alle Armeeangehörigen eine passende Lösung zu finden. Die Führungsgehilfen übernehmen ausserdem die wichtige Aufgabe, den Informationsfluss zwischen den Kommandanten und allen Unteroffizieren des Truppenkörpers sicherzustellen.

Freizeit im Dienst

Wie die anderen Armeeangehörigen im Einsatz werden auch die unsichtbaren Helferinnen und Helfer gemäss der Planung der Leistungsbezüger wie in einer Vollzeitstelle beschäftigt. So gelten für alle die gleichen Regeln. Die Unterbringung erfolgt dezentral. Zum Abschalten vor und nach der Arbeit stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Spiele, Tischtennistische und Fernseher, ausserdem werden Sport- und Freizeitaktivitäten angeboten. Nachdem die Armeeangehörigen sechs bis zehn Tage im Einsatz gestanden sind, haben sie jeweils zwei bis drei Tage am Stück frei. Die vielfältigen Freizeitangebote tragen dazu bei, dass sie sich in dieser Zeit erholen können, um danach mit frischer Energie wieder in den Einsatz zu gehen.

Die Schweizer Armee ist ihren stillen Helferinnen und Helfern im Hintergrund genauso dankbar wie den Assistenzkräften vor Ort. Dank ihrer unermüdlichen Arbeit funktioniert die Armee als autonome und selbstversorgende Organisation, die in der Lage ist, den um Unterstützung ersuchenden Kantonen umfassend zu helfen.

Fotos

Helferinnen und Helfern im Hintergrund

Ohne sie geht nichts. Zu den im Verborgenen tätigen Helferinnen und Helfern zählen unter anderem:

  • die Kaderangehörigen, welche die Einsätze planen und leiten;
  • Küchenchefs und ihr Team;
  • ein Wachtdienst;
  • ein Truppenbuchhalter und eine Büroordonnanz;
  • Hygiene- und Reinigungsequipen;
  • Fahrerinnen und Fahrer;
  • ein Feldpost-Unteroffizier.
     


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