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Fahnenübernahme Gebirgsinfanterie Bataillon 48

Das Zuger Gebirgsinfanteriebataillon 48 (Geb Inf Bat 48) rückte an diesem Montag zum jährlichen Truppendienst ein. Nachdem der Traditionsverband im 2019 im Dienste für das WEF stand, findet die Dienstleistung in diesem Jahr vom 18.03.2019 – 05.04.2019 in der Region rund um Walenstadt statt.

20.03.2019 | PIO Geb Inf Bat 48, Hptm Kevin Hofstetter

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Am Morgen des 18. März 2019 rückte die Truppe des Geb Inf Bat 48 in die Dienstleistung 2019 ein. Das traditionelle Zuger Bataillon, welches zum ersten Mal vom Bündner Berufsoffizier und Major im Generalstab Gregor Hänggi kommandiert wird, absolviert in diesem Jahr den Dienst im Raum Walenstadt. Der Kommandant hat die Fahne für die Dienstleistung vom 18. März 2019 – 05. April 2019 gestern entgegengenommen. Als Kulisse diente der Walensee. Bei seiner Ansprache vor seinem Bataillon betonte er, dass das Geb Inf Bat 48 im 2019 sein zehnjähriges Bestehen feiert, nachdem es mit der Einführung der Armee XXI aufgelöst und dann 2009 wieder reaktiviert wurde. Weiter führte er aus, dass dieser Jubiläums-WK mit einem Mobilmachungstraining startete und das dieses Training wieder das erste seit langer Zeit war. Für die Kompanien bedeutete dies, dass sie alle in Walenstadt einrückten, wo sie mit dem entsprechenden Material ausgerüstet wurden. Anschliessend fanden bereits die ersten Ausbildungen im Sanitätsdienst und im Umgang mit der persönlichen Waffe statt. Für den Kommandanten war dies eine besondere Fahnenübernahme. Es sei eine Ehre, dass er die Fahne für sein Bataillon so nahe an seiner Heimat übernehmen dürfe. Die Unterstützungskompanie fiel bei der Fahnenzeremonie besonders auf, da diese ihrem Waffenstolz und der Schutzpatronin, der heiligen Barbara, alle Ehre erwies und einen Minenwerfer aufstellte.

Die Anwesenheit der Gäste ehrte das Geb Inf Bat 48 und erfüllte seine Soldaten mit Stolz. Der Kommandant liess es sich auch nicht nehmen, nochmals auf sein Credo hinzuweisen. Es komme nicht auf die Funktion oder den Grad an. Wichtig sei die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Mit diesen Worten forderte er sein Bataillon auf, den 48er Badge mit Stolz zu tragen und sich der enormen Verantwortung gegenüber der Schweizer Bevölkerung würdig zu erweisen.