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Das Geb Inf Bat 29 meldet sich ab

Mit der U ORBIS startete die letzte Woche des WKs für die Wehrleute des Gebirgsinfanteriebataillon 29 turbulent. Noch am Sonntagabend gab es Rapporte bis tief in die Nacht während die ersten Späher ihre Beobachtungsposten bezogen. Neuerlich galt es das Äuli, ein kleines Übungsdorf in Walenstadt, zuerst von Gegnern zu befreien und anschliessend das gesamte Bataillon nachziehen zu lassen.

30.03.2018 | Oblt Lukas Bachmann

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Doch noch während der Stacheldraht um das Dorf ausgerollt wurde, folgte der Befehl sich auf das Kasernenareal Walenstadt zurückzuziehen. Beim Abzug griffen die fiktiven Gegner aufs Neue an, konnten aber noch einmal zurückgeschlagen werden, bis das Bataillon komplett abgezogen war. Am folgenden Tag fand dann eine zweite Einnahme des Äulis statt, ehe mit der Fahnenabgabe das Ende dieses WKs eingeleitet wurde. Ein Höhepunkt dieser Übung war der Einsatz eines Cougar-Helikopters zu Lufttransportzwecken, ein besonderes Erlebnis für die Truppe, aber auch für die Spaziergänger am Ufer des Walensees.

Nun gilt es während der zweitägigen WEMA das gesamte Material an die Logistikbasis der Armee zu übergeben. Erst wenn von der Leuchtgamasche bis zum Piranha-Radschützenpanzer alles komplett und gesäubert abegegeben wurde dürfen die 29er rechtzeitig für die Osterfesttage nach Hause entlassen werden.

Rückblickend war es ein anstrengender, aber lehrreicher WK. Mit den Schiessplätzen St. Luzisteig, Hinterrhein und Walenstadt mitsamt dem Äuli durften wir einige der besten Übungsplätze des Heeres besuchen. Die Gastfreundschaft und Toleranz, die wir von Anwohnern und Behörden hier im Sarganserland erfahren durften, liess nichts zu wünschen übrig und wir haben uns durchs Band willkommen gefühlt.

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