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MitteilungVeröffentlicht am 2. Juli 2026

Valentina Vantaggio, Mission Traumjob erfüllt

Valentina Vantaggio war bereits als Kind von Krimiserien wie Navy CSI und FBI begeistert und träumte davon, Armeeangehörige oder Polizistin zu werden. In der Armee wird dieser Traum für sie zur Realität: Zuerst absolvierte sie die Rekrutenschule, dann die Unteroffiziersschule der Infanterie und schliesslich wurde sie Berufsunteroffizierin. In Uniform ist sie glücklich. Sie hat ihre eigenen Grenzen entdeckt und kann sich mit dem identifizieren, was militärische Leistungen ausmacht: Durchhaltefähigkeit, physische und mentale Belastung sowie Teamarbeit.

Text: Kommunikation Verteidigung, Giorgio Krüsi

Heute sprechen wir mit der 24-jährigen Valentina Vantaggio aus Neuenburg, Hauptfeldweibel und Unteroffizierin der Militärpolizei (MP), über die Militärpolizei.

Valentina wurde in Neuenburg in eine Familie aus Apulien geboren und träumte aufgrund von Krimiserien schon als Kind davon, Armeeangehörige oder Polizistin zu werden. Sie liebt Sport, die Welt des Militärs und die Schweiz. Nach einer pädagogischen Ausbildung unterrichtete sie ein Jahr lang und entschied sich dann für die Armee. Nach dem Orientierungstag meldete sie sich für die Rekrutierung an. In der Infanterie wurde sie zuerst Übermittlungssoldatin und dann Wachtmeister. Danach schlug sie die Laufbahn als Berufsunteroffizierin ein und arbeitete während der Ausbildung in der Gendarmerie der Militärpolizei.

Heute trägt sie mit ihren Kameradinnen und Kameraden zum Schutz der Militärinfrastrukturen – sowohl an Militärflugplätzen als auch an Logistikcentern – sowie zur Sicherheit an internationalen Konferenzen und zum Schutz wichtiger Persönlichkeiten bei.

Hauptfeldweibel Vantaggio übt ihre Arbeit mit viel Leidenschaft und hoher Resilienz aus: «Ich gebe nie auf. Ich liebe den Kontakt mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie den Anspruchsgruppen. Sozialkompetenz und ein guter Umgang mit Menschen sind in diesem Beruf unerlässlich. Mich für die Schweiz einzusetzen, macht mir Freude.»

Valentina hat schon immer viel Sport getrieben, sie ist leidenschaftliche Badmintonspielerin. «In der Armee schätze ich, dass das körperliche Training und die Förderung der Teamfähigkeit im Zentrum stehen. Wie im Sport motiviere ich meine Kameradinnen und Kameraden gerne und ziehe die ganze Gruppe mit.»

Frauen in der Armee

Valentina Vantaggio ist davon überzeugt, dass ein gutes Gleichgewicht zwischen Frauen und Männern in der Armee wesentlich ist und dass gemischtgeschlechtliche Teams hervorragende Ergebnisse erreichen. Frauen, die sich für die Armee interessieren, gibt sie den Ratschlag, sich auf die Anstrengung und die Belastung vorzubereiten: «Seid ihr von Sport begeistert, dann seid ihr genau richtig! Dank der Armee habe ich mich besser kennengelernt, ich habe meine Grenzen entdeckt und mir Kompetenzen angeeignet, die mich weiterbringen.»

Angehende Armeeangehörige müssen gemäss Valentina keine Angst vor Diskriminierung oder Sexismus haben, denn dies habe sie nie erlebt: «Davon habe ich nie etwas gespürt. Es reicht, klare Grenzen zu setzen, und diese werden nie überschritten. In der Armee gilt das Prinzip der Nulltoleranz.»

Valentina spricht zum Abschluss über ihre jetzigen Träume: im Schweizer Kontingent in Kosovo eingesetzt und eines Tages Gruppenchefin zu werden. Privat will sie eine Familie gründen: «Mein Beruf und eine Familie sind vereinbar, es ist vor allem eine Frage der Organisation mit dem Partner».

Das ganze Gespräch mit Valentina Vantaggio gibt es im Podcast aus der Serie #IchBinDabei
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