AFFSC(E): Interoperabilität als Schlüssel zur Flugsicherheit
Vom 31. Mai bis 5. Juni 2026 war die Schweiz Gastgeberin der 152. Tagung des Air Forces Flight Safety Committee (Europe) (AFFSC(E)) in Luzern, die von der Military Aviation Authority (MAA) organisiert wurde. 23 Nationen bekräftigten die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Luftstreitkräften, um den aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen wirksam begegnen und die Sicherheit unserer Lufträume stärken zu können.
Text: ASTAB, Military Aviation Authority (MAA)
Vom 31. Mai bis 5. Juni 2026 war die Schweiz Gastgeberin der 152. Tagung des Air Forces Flight Safety Committee (Europe) (AFFSC(E)) in Luzern. Die von der Military Aviation Authority (MAA) organisierte Konferenz wurde am Montag, 1. Juni, durch den Chef des Armeestabs, Divisionär Daniel Keller, offiziell eröffnet. Im Verlauf der Woche präsentierten die Delegationen ihre Erfahrungen, ihre wichtigsten Herausforderungen sowie die gewonnenen Erkenntnisse im Bereich der militärischen Flugsicherheit.
Seit seiner Gründung dient das AFFSC(E) als bewährte Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Prävention von Flugunfällen sowie der Förderung des Sicherheitsbewusstseins in der Militärluftfahrt. Über die fachlichen Aspekte hinaus bietet diese Tagung vor allem die Möglichkeit, persönliche und berufliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern zu stärken. Solche vertrauensvollen Kontakte sind entscheidend, um ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen zu entwickeln, mit denen Luftwaffen und militärische Luftfahrtorganisationen konfrontiert sind.
Die diesjährige Ausgabe fand in einem zunehmend komplexen und anspruchsvollen sicherheitspolitischen Umfeld statt. Das Auftreten hybrider Bedrohungen, die wachsende Komplexität moderner Luftoperationen sowie die Verschlechterung der Sicherheitslage in Europa verdeutlichen, dass Sicherheit nicht mehr ausschliesslich aus nationaler Perspektive betrachtet werden kann. Unsere Lufträume, unsere Operationen und darüber hinaus unsere gemeinsamen Interessen sind heute eng miteinander verknüpft. In diesem sich stetig wandelnden Umfeld sind gegenseitiges Vertrauen, der Austausch von Informationen und gemeinsames Lernen entscheidende Faktoren, um Unfälle zu verhindern, die Widerstandsfähigkeit der Luftstreitkräfte zu stärken und die Sicherheit der Operationen zu gewährleisten.
Mit der Durchführung dieser internationalen Konferenz in Luzern hat die Schweiz ihr Engagement für diese unverzichtbare Zusammenarbeit einmal mehr unterstrichen.
