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Dokumentenplattform

Der Beschaffungsbericht verfolgt das Ziel, die Beschaffungen der wichtigen medizinischen Güter durch die Armeeapotheke (AApot) im Rahmen der COVID-19-Massnahmen in der Zeit zwischen Januar 2020 und Ende Juni 2020 transparent und nachvollziehbar darzustellen.

Coronavirus: Bericht über Beschaffungen wichtiger medizinischer Güter liegt vor


Die Daten zu den Masken sind in einer umfassenden Übersicht zusammengestellt worden.

Klarstellung

In den Medien wurde eine Maskenlieferung so dargestellt, dass daraus fälschlicherweise der Schluss gezogen werden könnte, die Firma MJ Steps GmbH habe dem Bund Hygienemasken Typ I von schlechter Qualität geliefert. Dies ist nicht der Fall. Die Firma MJ Steps GmbH hat der Armeeapotheke – mit einer leichten Lieferverzögerung – einwandfreie Masken geliefert.


Wie der Medienmitteilung der Armee vom 09.07.2020 entnommen werden kann, zog der Bund vorsorglich Masken zurück. Das Labor des Universitätsspitals Genf (HUG) hatte in einer Probe von Schutzmasken eine mikrobiologische Kontamination festgestellt. Davon betroffen waren diverse Modelle von verschiedenen Lieferanten auch ausserhalb der AApot. Bei den festgestellten Spuren von Pilzbefall handelte es sich um einen Befall eines Schimmelpilzes (Aspergillus fumigatus). Bei früheren Proben wurde keine solche Verunreinigung festgestellt. Nach Analyse der mutmasslich belasteten Masken durch das Universitätsspitals Basel und eines externen Prüflabors wurde festgestellt, dass kein Maskentyp die normierten Belastungswerte überstiegen hat.


Die Statusberichte dienten der wöchentlichen Berichterstattung des Beschaffungskoordinators VBS an seine Auftraggeber. Die Aussagen in den Statusberichten enthalten teilweise Einschätzungen und Interpretationen der Taskforce Beschaffungskoordination VBS welche zur damaligen Zeit gemacht wurden. Ein Teil dieser Einschätzungen traf ein, andere Teile aber auch nicht.


Im Rahmen eines BGÖ-Zugangsgesuches wurden die Unterlagen zur Beschaffung von 31,5 Mio Masken WEIAN Typ IIR zugänglich gemacht. Mit diesen Dokumenten wird exemplarisch dargestellt wie eine Beschaffung zu Beginn der Covid-19-Pandemie abgelaufen ist.


Die Armeeapotheke hat im Rahmen der Coronakrise insgesamt 1700 Beatmungsgeräte im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit beschafft. Insgesamt wurden von den Kantonen während der Krise 753 Beatmungsgeräte aus den Beständen der Armeeapotheke eingesetzt.


Das Lageverfolgungszentrum der Logistikbasis der Armee (LBA) führt wöchentlich einen LR zur Impfstofflogistik durch. Es geht darum, die 26 Kantone und das Fürstentum LI mit den neusten Informationen zu versorgen und offene Fragen und Herausforderungen durch das BAG und der LBA aufzunehmen.

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