Einen grossen Teil der Vorbereitung absolvierte ZM Gfr Sina Siegenthaler in Magglingen
Sina Siegenthaler hat einen abwechslungsreichen Sommer hinter sich. Während sie die physischen Voraussetzungen im Nationalen Sportzentrum Magglingen holte, war sie im September am anderen Ende der Welt – in Argentinien für die Vorbereitung auf dem Schnee. Die Snowboardcross-WM-Bronzemedaillengewinnerin erhofft sich eine Olympia-Medaille im Februar.
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Wie verlief deine Vorbereitung im Sommer?
Die Vorbereitung ist sehr gut verlaufen, alles lief nach Plan und sowohl meine Betreuer als auch ich sind sehr zufrieden. Einen grossen Teil des Sommers konnte ich in Magglingen verbringen – unter besten Bedingungen, mit hervorragender Betreuung und einer top Infrastruktur.
Was umfasst dein Sommertraining (Aktivitäten, Anzahl Std., wo hast du trainiert etc.)?
In Magglingen stand für mich ein vielseitiges Programm auf dem Plan: Training im Kraftraum, Rennvelo- und Biketouren, Sessions auf dem Pumptrack mit dem Skateboard sowie zahlreiche polysportive Aktivitäten, die dank der tollen Infrastruktur möglich waren. Zum Sommertraining gehörten aber auch Mentaltraining, aktive Erholung wie Eisbäder, Massagen oder Blackroll, genauso wie erholsamer Schlaf und eine abgestimmte Ernährung.
Was fasziniert dich an deiner Sportart?
Die Vielseitigkeit – vom Training auf dem Schnee bis zu Einheiten abseits der Piste –, der direkte Kampf Frau gegen Frau ohne Stoppuhr oder Bewertung, die pure Freiheit in der Natur und die Eleganz der Bewegungen.
Welches sind deine Ziele für diesen Winter?
Mein oberstes Ziel ist es, mein Potenzial voll auszuschöpfen und Freude an dem zu haben, was ich mache. Daraus erhoffe ich mir eine Olympiamedaille im Februar und mehrere Podestplätze über die Saison im Weltcup.
Was bedeutet es für dich, als Zeitmilitär Spitzensportler bei der Schweizer Armee angestellt zu sein?
Die ZM-Anstellung gibt mir enorme Sicherheit in einem ansonsten sehr unbeständigen Alltag als Athletin. Das Vertrauen, die grosse Unterstützung, die hervorragende Infrastruktur und die vielen tollen Menschen innerhalb der Spitzensportförderung der Armee bedeuten mir sehr viel. Ohne all diese Aspekte wäre ich heute nicht dort, wo ich bin.