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«Essen auf Rädern» bei der Flab

Die Flab versorgt ihre abgelegenen Stellungen aus zwei zentralen Küchen mit Duros. Die Truppe erhält vollständige Mahlzeiten – Konserven sind nur für den Notfall.

24.01.2018 | mf

FLABKüche
Wm Joel Müller in der mobilen Küche.

 

Auf den Flab-Stellungen gibt es zum Mittagessen diesmal Penne mit Tomatensauce und zum Znacht Bratwurst mit Zwiebeln, dazu „Bäckerin-Kartoffeln“. Und dies heiss aus dem Wärmbehälter: Was für eine Wohltat, wenn es draussen unter Null ist! Zubereitet werden die Mahlzeiten in einer zentralen Küche oder gar dem „Mobilen Verpflegungssystem“, einer transportierbaren Küche, die irgendwo im Einsatzgebiet fix aufgestellt wird. Dort können sich etwa vier Köche der Zubereitung vom Mahlzeiten widmen.

 

Die Flab greift zwecks Versorgung der Flabstellungen zum System „Essen auf Rädern“. Die Feuer- und Radareinheiten der Fliegerabwehrtruppen befinden sich an entlegenen Orten: Es müssen während des Einsatzes Mannschaften versorgt werden, die in 12-Stunden-Schichten arbeiten, um ihren Beitrag zum Schutz des Luftraums über dem WEF rund um die Uhr sicherzustellen. Für diese Schichten werden vier Mahlzeiten bereitgestellt: Morgenessen, Mittagessen, Nachtessen und einen Snack. Dank den Wärmebehältern kann das Essen ohne grossen Wärmeverlust auch über eine Stunde lang mit dem Duro transportiert werden.

 

Und was passiert, wenn ein Duro einmal nicht durchkommt? Dann würde die Truppe auf Konserven zurückgreifen, sagt Wachtmeister Joel Müller. „Aber natürlich ist dies für den Notfall: Die Truppe soll nicht die ganze Zeit nur 'Chili con carne' essen müssen.“