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Der persönliche Austausch mit dem Armeechef

Korpskommandant Philippe Rebord nahm sich die Zeit, um den eingesetzten Truppen am WEF einen Besuch abzustatten. Cuminaivel hat die Gelegenheit genutzt und ihn bei einer Fliegerabwehr Stellung getroffen. Für die Soldaten war dies ein spezieller Moment. Einige haben die Chance gepackt und mit dem Armeechef ein paar persönliche Worte gewechselt.

22.01.2018 | th, mr

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KKdt Rebord mit Oblt Wyss, Kdt M Flab Bttr 32/2.

 

Der Schnee liegt meterhoch, das Bündnerland präsentiert sich in einem märchenhaften Winterkleid. Inmitten dieser Landschaft – beinahe unsichtbar – hat die Mittlere Fliegerabwehr Batterie 32/2 (M Flab Bttr 32/2) eine Feuerstellung aufgestellt. Alles wirkt organisiert – jeder weiss, was zu tun ist. Trotz der guten Vorbereitung wirken die Soldaten angespannt, denn heute schaut sich der Chef der Armee, Korpskommandant (KKdt) Philippe Rebord, die Feuerstellung an. Der höchste Schweizer Offizier nimmt sich einen Tag Zeit, um die eingesetzten Truppen am WEF zu besuchen. Nachdem er im letzten Jahr vor allem die Infanterie und die Sanitätstruppen besucht hat, wollte er in diesem Jahr bei der Fliegerabwehr vorbeischauen. Es ist für jeden Soldaten ein spezieller Moment, wenn der Armeechef bis in Detail genau alles betrachtet. Man schaut zweimal, ob das Tenue richtig sitzt und alles am richtigen Ort ist. Und man fühlt sich dann besonders geehrt, wenn der Korpskommandant bei der eigenen Stellung vorbeikommt. «Selbstverständlich haben wir uns gründlich auf die Ankunft des Korpskommandanten vorbereitet. Während einer Militärkarriere bekommt man ja nicht oft die Chance, mit dem Chef der Armee persönlich ein paar Worte zu wechseln», meint ein Flab-Soldat. Korpskommandant Rebord inspiziert, zusammen mit Oberleutnant Wyss, Batteriekommandant der M Flab Bttr 32/2, die Fliegerabwehrstellung genauestens. Die Soldaten scheinen ihre Aufgabe zu erfüllen. «Ich habe einen sehr positiven Eindruck. Beim WEF-Einsatz ist die grösste Herausforderung auf Stufe Soldat. Die befohlenen Aufträge verlangen viel Selbstdisziplin», antwortet KKdt Rebord auf die Frage, welches Bild er von den diesjährigen Truppen am WEF habe. Nach einer guten halben Stunde verabschiedet sich KKdt Rebord wieder und wird seinen Truppenbesuch an einem anderen Standort fortführen. Den Anwesenden lässt er die Worte zukommen: «Ein solcher Einsatz verlangt viel Hingabe der Soldaten. Es ist eine beachtliche Leistung, unter solchen Bedingungen einen guten Job zu machen. Mein grösstes Kompliment!»

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Chef der Armee bei Soldaten in der Flab-Stellung.

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