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Wie gehe ich mit meinem WEF-Auto um?

Das Annual Meeting in Davos ohne Schnee? Für viele von uns undenkbar. Somit ist mit entsprechenden Strassenbedingungen zu rechnen. Nicht alle sind im Umgang damit geübt. Erschwerend kann hinzukommen, dass man mit einem Fahrzeug unterwegs ist, welches man sonst nicht fährt und somit auch nicht kennt.

20.01.2018 | rr

Moderne Fahrzeuge sind mit vielen Sicherheitssystemen ausgestattet. Damit sich diese im Ernstfall optimal entfalten können, soll mindestens die lenkende Person die Jacke ausziehen. Nicht nur Ehrensache ist, das Fahrzeug vor der Fahrt von Schnee und Eis zu befreien. Man möchte ja niemanden gefährden und eine freie Sicht ist das A und O für eine sichere Fahrt. Jede Fahrt ist zu überlegen. Muss ich überhaupt auf die Strasse oder kann ich die Distanz auch zu Fuss zurücklegen? Vielfach lässt der Einsatz diese Überlegung gar nicht zu. Falls doch, ist man gut beraten, sich für einen kurzen Fussmarsch zu entscheiden. Zu Fuss kann man sich die Parkplatzssuche nämlich sparen!

 

Winterlichen Strassenbedingungen anpassen

Es ist besonders vorausschauend zu fahren. An Kreuzungen, bei Ampeln oder bei Verkehrsregelungsposten kann es wegen der vielen Bremsvorgänge besonders glatt sein. Mit gefühlvollem Fahren – vorsichtig lenken, bremsen und beschleunigen – macht man bereits vieles richtig. Zusammen mit der nötigen Gelassenheit und Aufmerksamkeit ist das bereits die halbe Miete.

 

Reifen

Ein Blick auf die Reifen lohnt sich allemal. Nicht nur auf das Profil, sondern auch auf das Reifenalter. Es ist an einer 4-stelligen Zahl auf der Reifenflanke erkennbar. Zum Beispiel 4812 bedeutet, dass der Reifen in der 48. Woche 2012 hergestellt wurde. Auch Reifen altern! Als Faustregel gilt, dass über 5-jährige Reifen, unabhängig ihres Profils, bereits stark an Haftung abbauen können.

 

Antriebsart

Meist ist den Autos nicht anzusehen, ob es sich um eines mit Allrad-, Front- oder Heckantrieb handelt. Nicht nur das Vorwärtskommen ist davon abhängig, sondern auch das Fahrverhalten. Allradfahrzeuge können vieles; eines können sie aber nicht: besser bremsen. Ein Auto mit Frontantrieb rutscht bei unsensiblem Gasfuss vorne und eines mit Heckantrieb hinten weg. Und falls es mal Schneeketten brauch. Niemand möchte mit auf der falschen Achse montierten Ketten steckenbleiben! Sich vor der Fahrt zu vergewissern, welche Antriebsart das Auto hat, kann einem viel Unliebsames ersparen.

 

Diesel oder Benziner?

Kenner/-innen werden es entweder wissen oder meist aufgrund der möglichen Höchstdrehzahl – Diesel drehen bis knapp 5000 U/Min – rasch herausfinden. Die anderen sollen sich bei der Fahrzeugübergabe Klarheit verschaffen. Hinweise finden sich auch am Tankstutzen. Falls man falsch betankt hat: Motor nicht starten, ansonsten provoziert man einen Motorschaden.