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MitteilungVeröffentlicht am 26. November 2025

Bronze für die Fallschirmspringer an der 47. CISM Militär-Fallschirm-Weltmeisterschaft in Doha

Die Schweizer Militär-Herren-Nationalmannschaft im Zielfallschirmspringen brillierte mit «Schweizer Präzision» über sieben Wertungsdurchgänge an der 47. Militär-Fallschirm-Weltmeisterschaft in Doha, Qatar. 

Vom 13. bis 23. November 2025 trafen in Doha, Qatar die besten Militär-Fallschirmspringer der Welt zur «47th CISM World Military Parachuting Championship» aufeinander. 236 Athleten aus 29 Nationen kämpften um den begehrten Weltmeistertitel. Mit dabei waren sechs Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Armee: Lt Nicolas Baumann, Gfr Marcel Schuster, Gfr Fabio Fornallaz, Gfr Till Vogt und Gfr Georges Toth bildeten das Männer-Team, Gfr Mirjam Lutz startete als Einzelathletin in der Frauen-Kategorie.

Dem Schweizer Herren-Team gelang ein äusserst beeindruckender Erfolg: Nach sieben Wertungsdurchgängen sicherten sich die fünf Athleten mit nur 26 cm Gesamtabweichung die Bronzemedaille. Der Abstand an der Spitze war minimal. Lediglich eine Wertungseinheit von 1 cm trennte die Schweiz von den führenden Tschechen und Qatar, die jeweils 25 cm erzielten. Die fünf Spitzensport-Athleten der Schweizer Armee überzeugten damit mit Zielgenauigkeit auf Weltspitzenniveau.

Ein historischer Erfolg

Dieser Podestplatz besitzt grosse historische Bedeutung: Auf der zivilen Ebene erreichten die Schweizer Spitzensportler in den letzten Jahren mehrere Erfolge sowie Weltmeisterschaftsmedaillen. Jedoch seit 1981 war es dem Schweizer Militär-Team im Zielspringen nicht mehr gelungen, eine Team-Medaille an einem CISM-Wettkampf zu gewinnen. Auch die Einzelleistungen sind an diesem Event beachtlich: Alle fünf Herren-Athleten klassierten sich in den Top 25, zwei sogar in den Top 10 (Georges Toth und Marcel Schuster), und bestätigten damit ihr Weltklasse-Niveau.

Top-20 in der Frauenwertung für Gfr Mirjam Lutz

In der Fraueneinzelwertung startete ebenfalls eine leistungsstarke Schweizer Spitzensportlerin. In einem anspruchsvollen, windgeprägten Wettkampf verteidigte Mirjam Lutz nach acht Runden den 16. Schlussrang. Lediglich ein «schlechtes» Resultat im 7. Durchgang trennte sie von der Top 5. Sie zeigt damit, dass ihr Aufbau seit der Spitzensport-Rekrutenschule in Magglingen erfolgreich verläuft und sie auf gutem Weg an die Spitze ist.

Swiss Quality – Leistungsausweis des Schweizer Spitzensport-Gefässes

In einem Teilnehmerfeld von 29 Nationen und über 230 Profiwettkämpfern wird das Schweizer Team dem Credo «Swiss Quality and Swiss Precision» vollauf gerecht. Dieser grosse Erfolg ist jedoch kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit und gezielter Förderung. Möglich ist dies dank der einzigartigen Unterstützung durch den Schweizerischen Fallschirmverbands «Swiss Skydive» und der Schweizer Armee, insbesondere dem Gefäss der Spitzensportförderung der Armee und der Schweizer Luftwaffe, die mit ihrer Infrastruktur, ihren Mitteln und ihrem Know-how massgeblich zum Erfolg beigetragen haben.