Besuchstag Spitzensport-RS 1/2026
42 Rekruten und 20 Rekrutinnen wurden heute in Magglingen zu Sportsoldatinnen und Sportsoldaten befördert. Sie stammen aus 20 verschiedenen Sportarten und repräsentieren alle Sprachregionen der Schweiz. Gleichzeitig ehrte die Schweizer Armee jene Sportsoldatinnen und Sportsoldaten, die im vergangenen halben Jahr einen Welt- oder Europameistertitel errungen oder eine Olympia-Medaille gewonnen haben.

In seiner Ansprache unterstrich Brigadier Niels Blatter, Kommandant Lehrverband Genie/Rettung/ABC, die Bedeutung des Spitzensports für die Schweizer Armee. Er hob insbesondere dessen positive Ausstrahlung und die wichtige Vorbildfunktion der Athletinnen und Athleten hervor. Aus sportlicher Perspektive zeigte Thomas Stauffer, Cheftrainer Ski Alpin Männer, auf, welchen entscheidenden Beitrag die Spitzensportförderung der Armee zum Erfolg der Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler leistet.
Medaillengewinner geehrt und Zeitmilitär verabschiedet
Neben der Beförderung der Rekrutinnen und Rekruten standen auch die erfolgreichen Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt. In der ersten Jahreshälfte gewannen Sportsoldatinnen und Sportsoldaten insgesamt 82 EM-, WM- oder Olympia-Medaillen, eine eindrückliche Bilanz.
Mit dem Olympia-Zyklus Milano/Cortina 2026 geht zudem für neun Zeitmilitär-Spitzensportlerinnen und -Spitzensportler eine Ära zu Ende. Während der vergangenen vier Jahre waren sie in einem 50-Prozent-Pensum bei der Armee angestellt und konnten sich dadurch optimal auf ihre sportliche Karriere konzentrieren. Ab August 2026 werden sie von neun neuen Sportsoldatinnen und Sportsoldaten abgelöst.
Bei besten Wetterbedingungen nutzten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Anschluss an die Beförderungsfeier die Gelegenheit, mit den Athletinnen und Athleten persönlich ins Gespräch zu kommen. Der traditionelle Austausch mit den frisch beförderten Sportsoldatinnen und Sportsoldaten wurde von allen Beteiligten sehr geschätzt und bildete einen gelungenen Abschluss des Besuchstags.



.png?w=1024&auto=format)