Zurück zur Übersicht Startseite

Die Höhere Kaderausbildung der Armee als exzellentes Unternehmen mit fünf Sternen ausgezeichnet

Nach drei Jahren schaffte es die Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA), sich mit 5 Sternen erneut und somit mit dem höchsten Level für «Recognised for Excellence R4E» nach dem europäisch anerkannten Standard für Qualitätsmanagement zu rezertifizieren. Sie konnte sich gegenüber der Bewertung von 2016 nochmals markant verbessern. Diese Auszeichnung drückt aus, dass die HKA als Unternehmung dauerhaft hohe Qualität erzielt.

10.04.2019 | Kommunikation HKA, Michelle Steinemann

IMG_3983
Divisionär Daniel Keller, Kommandant HKA, im Gespräch mit Joachim Horner, Lead Assessor.

 

«Exzellente Organisationen erzielen dauerhaft herausragende Leistungen, welche die Erwartungen all ihrer Interessengruppen erfüllen oder übertreffen.» Diesen Anspruch an zertifizierte Unternehmungen hat die European Foundation for Quality Management (EFQM) auf ihrer Webseite definiert. Das EFQM-Modell ermöglicht es, die Qualität von Organisationen internationalen zu vergleichen und bewertet unter anderem die Anpassungsfähigkeit auf innere und äussere Veränderungen.

Anerkannte Partnerin in der Bildungslandschaft

Auf der Basis des EFQM-Modells strebt die HKA kontinuierliche Qualitätsverbesserungen sowie ein systematisches Innovationsmanagement an und verpflichtet sich durch die freiwillige, von externen EFQM-Assessoren durchgeführte Beurteilung zur regelmässigen Offenlegung ihrer Tätigkeiten und Ergebnisse. Excellence ist eine Kultur, die darauf zielt, sich ständig zu verbessern und über die Zeit hohe Leistung und Qualität zu erbringen. Dieser Qualitätsanspruch wurde bei der Zertifizierung im Jahr 2007 zum ersten Mal überprüft, als die HKA drei Sterne erreichte. In den Jahren 2013 und 2016 erzielte sie bereits vier respektive fünf Sterne. Die erneute Fünfsternrezertifizierung mit einem Anstieg in der Bewertung beweist, dass die militärische Führungsausbildung sowie die militärwissenschaftliche Lehre und Forschung überzeugen. Damit kann die HKA ihren Platz als anerkannte Partnerin in der Schweizer Bildungslandschaft weiter festigen.

Konsequente Verbesserung

«Die HKA verfolgt mit beeindruckender Konsequenz ihre gesetzten Ziele. Trotz dem grossen Wandel in den letzten Jahren hat die HKA proaktiv gehandelt und im Sinne ihrer Zielsetzung agiert», führte Joachim Horner, Lead Assessor, aus. Da er schon beim Assessment im Jahr 2015 dabei war, konnte er auch einen Vergleich ziehen: «Besonders gefreut hat mich zu sehen, dass die HKA stärker zusammengewachsen ist. Der Leitgedanke ‹Vielfalt in der Einheit› ist im Gespräch mit den Mitarbeitenden spürbar und schlägt sich auch bereits in der Qualität der Leistungen der HKA nieder.»

Divisionär Daniel Keller, Kommandant HKA, zeigte sich über das Resultat erfreut: «Das Ergebnis ist insbesondere ein Ausdruck einer Teamleistung. Gratulation und einen grossen Dank gilt es an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HKA zu richten. Denn letztlich sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Funktionen, welche der HKA durch Ihre tägliche Arbeit ein Gesicht geben und die Leistungen der HKA spürbar machen.»

HKA für Kader von morgen

Zur HKA zählen die Zentralschule und Generalstabsschule für die Ausbildung der höheren Milizkader, die Militärakademie an der ETH Zürich und die Berufsunteroffiziersschule der Armee für die Ausbildung der Berufsmilitärs sowie die Operative Schulung für die Ausbildung der Stäbe auf Stufe Armee. Als Kompetenzzentrum für militärische Führungsausbildung und militärwissenschaftliche Forschung erbringt die HKA ihre Leistungen schwergewichtig für die Armee, in Partnerschaft mit den anderen Trägern der Nationalen Sicherheitskooperation und zivilen Bildungsinstitutionen.