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«Die Soldaten sind eine Visitenkarte für das Land»

Während des WEF hat der Sicherheitsdirektor des Kantons Graubünden, Christian Rathgeb, auf den Besuch vieler Reden im Kongresszentrum verzichtet und hat dafür die Beziehung zu den Soldaten und den zivilen Einsatzkräften gepflegt. Freude hat er vor allem an dem Feedback aus der Bevölkerung.

26.01.2018 | mr

Rathgeb_Caduff
(gr)

 

«Ohne die Unterstützung der Soldaten hätte das WEF nicht durchgeführt werden können», sagt Christian Rathgeb, der Einsatzleiter des WEF und Sicherheitsdirektor des Kantons Graubünden. Während des Truppenbesuchs mit dem Kommandanten der Ter Div 3, Divisionär Lucas Caduff, betonte Rathgeb die Wichtigkeit des Militärs. Die Zusammenarbeit zwischen der Armee und den zivilen Kräften habe auch in diesem Jahr gut funktioniert. Früher hat es gereicht, dass ein Davoser Polizist mit einem Hund alle zwei Stunden die Sicherheit geprüft habe. In der heutigen Zeit sei so etwas undenkbar, so Rathgeb. Den Dank der Graubündner Regierung übermittelt Rathgeb an die Soldaten persönlich. Er verzichtet auf eine Einladung für das Referat Donald Trumps und bevorzugt die Diskussion mit den Soldaten. Für ihn sei die Beziehung zu den Militärtruppen genau so wichtig wie die Beziehung zu de Polizisten. «Die Soldaten der Armee sind während des WEF bei teilweise schwierigen Bedingungen stundenlang im Einsatz. Ich erinnere mich auch noch an meine Zeit, als ich für das Militär am WEF den Auftrag erfüllt habe». Während der letzten Tage habe er viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten: «Die Leute auf der Strasse erzählen mir, wie freundlich die Soldaten seien. Das ist ein wertvolles Feedback. Die Soldaten sind eine wichtige Visitenkarte für unser Land».

 

Ob die Soldaten auch im kommenden Jahr die zivilen Einsatzkräfte während des WEF unterstützten, ist noch nicht sicher. Das Eidgenössische Parlament muss einem neuen Bundesbeschluss über den Einsatz zuerst zustimmen. Sollte die Armee aber wieder einen subsidiären Einsatz leisten, werden neue Verbände im Einsatz sein. «Der neuen Truppe wünsche ich schon jetzt eine spannende Zeit mit viel Freude und positiver Einstellung gegenüber dem Auftrag während des WEF», sagt Regierungsrat Christian Rathgeb. Und ergänzt, dass er sich schon jetzt auf den Truppenbesuch im kommenden Jahr freue.