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Herausforderung Abbau – Gitter im Schnee

Davos liegt unter Schneemassen begraben. Für einige ein Segen – für andere ein Fluch! Cuminaivel hat Roger Hartmann, stellvertretender Chef Härtungen/Absperrungen, auf einer Inspektionstour begleitet. Die Schneemassen werden die nächste Woche sein Team herausfordern.

26.01.2018 | js

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Gitter versinken im Schnee. (mwa)

 

Davos glitzert im Wintermantel unter dem vielen Schnee, den es in den letzten Tagen gegeben hat und noch geben wird. Das bedeutet Freude für die Wintersportler und vielleicht auch für die Einsatzkräfte, die nun das WEF bald hinter sich haben. Nicht aber für Roger Hartmann und seine Mannschaft. Für sie kommt es noch zum Schlussspurt. Er und seine Leute haben den Auftrag, den Abbau der ganzen Absperrungen möglichst schnell durchzuführen. Eine grosse Herausforderung, denn so viel Schnee, welcher alle Absperrungen unter sich begraben hat, gab es seit Jahren nicht mehr an einem WEF.

Ziel ist nächste Woche am Freitag fertig zu sein

 

«Das Ziel ist nächste Woche am Freitag die Fahrzeuge abzugeben und somit mit dem Abbau fertig zu sein» gibt Roger Hartmann optimistisch bekannt. Am Wochenende werden zuerst die Zu- und Ausfahrten von den Sperrgittern freigeräumt, damit das ganze Material vom WEF abtransportiert werden kann und der Dorfkern wieder frei ist. Auch sollen die Absperrungen bei Landquart und Fideris abgebaut werden.

 

Am Montag erhält Roger Hartmann Verstärkung vom Militär, dieses Jahr sogar mit zusätzlichen Soldaten um den Abbau überhaupt bewältigen zu können. Begonnen wird im Zentrum und dann wird nach aussen gearbeitet. Das Problem ist, dass alle Absperrungen zuerst freigeschaufelt werden müssen um diese abbauen zu können. Ein Herausziehen würde das Material beschädigen. Das bedeutet ein enormer zeitlicher Aufwand und vor allem, Handarbeit!

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Schneemassen im Dorfkern sind zuerst zu beseitigen. (mwa)

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Cuminaivel im Gespräch mit Roger Hartmann. (mwa)