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Dank Soldaten ideales Slalomtraining

Im Berner Oberland bereitet sich Zeitmilitär-Spitzensportler Ramon Zenhäusern akribisch auf die beiden Rennwochenenden in der Schweiz vor, wo der Walliser sowohl in Adelboden als auch in Wengen Podestplatzierungen anstrebt. Beeindruckt ist der Olympiasieger insbesondere von den VUM-Einsätzen der Schweizer Armee, die optimale Voraussetzungen für die Skirennen schaffen.

10.01.2019 | Kommunikation Verteidigung

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Die zahlreichen Schneekanonen am Hang stehen still an diesem verschneiten Mittwochmorgen. Über den Tag hinweg sollen bis zu 60 cm Neuschnee fallen. Wie alle anderen auch kommt Zeitmilitär-Spitzensportler Ramon Zenhäusern mit dem Zug von Lauterbrunnen zur Station Allmend in Wengen, von wo aus er das heutige Slalomtraining in Angriff nimmt.

Unter den wachsamen Augen der beiden Trainer Matteo Joris und Thierry Meynet startet der Olympiasieger die erste Trainingsfahrt. Sein vor wenigen Wochen gebrochener Daumen schränkt ihn kaum mehr ein, einzig eine Schiene und leichte Schmerzen erinnern noch an den Unfall. Wenig beeinträchtigt werden er wie auch alle anderen Mitstreiter durch die Pistenbeschaffenheit, denn auch wenn in der Nacht viel Schnee gefallen ist, übernehmen am Morgen fast 20 Soldaten mit Tatkraft die Schneeräumungen an Spur und Slalomstangen und schaffen so ideale Bedingungen für das Training.

Die Schweizer Armee ist auch heuer wieder massgeblich an den Vorbereitungsarbeiten zum grossen Skievent an Chuenisbärgli und Lauberhorn beteiligt. Nicht zuletzt auf den VUM-Einsatz der rund 160 Angehörigen der Mittleren Fliegerabwehrabteilung 45, die am Berg ihren WK leisten, sind die erstklassig präparierten Pisten am Hang und die hervorragenden Rahmenbedingungen im Ort zurückzuführen. Die Dienstleistenden sind nämlich neben der Pistenpräparation auch besorgt um die Aufbauarbeiten im Zielgelände sowie um Sicherheitsvorkehrungen.

Dass dank der Soldaten optimale Voraussetzungen für das alpine Rennwochenende geschaffen werden, schätzt auch der Olympiasieger. Immer wieder kommt Zenhäusern mit den Soldaten in Kontakt, weil diese kurz vor ihm den Hang hinunterpflügen, um den Schnee für ihn von der Piste zu räumen. Er ist sich ihrer äusserst wichtigen Arbeit gerade bei anhaltendem Schneefall bewusst, und so bedankt er sich, wo er kann, nimmt sich Zeit für Fotos und gibt seiner Zufriedenheit mit dem Geleisteten Ausdruck: «Wir konnten ein ideales Training absolvieren und mussten uns um die Sicherheit keine Sorgen machen. Die Piste war schon sehr nahe am Rennzustand», so Zenhäusern und fügt an, «so ein Service ist weltweit einzigartig, das erleben wir nirgendwo sonst.» Ein wunderbares Kompliment von einem Olympiasieger.