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Beschaffungspolitik im Kreuzfeuer

Die Zentralschule und die kantonale Offiziersgesellschaft Luzern haben am Samstag, den 3. November den Anlass "Chance Miliz" gemeinsam durchgeführt. Über 200 Vertreter aus Armee, Politik und Wirtschaft diskutierten zum Thema Rüstungspolitik der Armee.

07.11.2018 | Kommunikation Verteidigung / HKA

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Am Anlass "Chance Miliz" besteht für Vertreter der Armee, Politik und Wirtschaft die Möglichkeit, kritisch über aktuelle Themen der Armee zu debattieren. Dieses Jahr lautete das Thema "Beschaffungspolitik im Kreuzfeuer – Wie rüstet sich die Armee für die Zukunft?". Gerade mit den bevorstehenden geplanten Beschaffungen der neuen Mittel zur Bodenluftverteidigung und der neuen Kampfflugzeuge generiert das Thema Rüstungsbeschaffung grosses Interesse.

Militärnahe und militärferne Referenten

Brigadier Peter Baumgartner führte die 200 Gäste ins Tagesthema ein. Regierungsrat Paul Winiker (SVP), Vorsteher des Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartements wies in seiner Grußbotschaft darauf hin, dass intelligente Systeme intelligente Menschen benötigten, die sie bedienen könnten. Divisionär Claude Meier, Chef Armeestab, machte in seinem Impulsreferat darauf aufmerksam, dass die Armee sich auf unterschiedliche Arten von möglichen Bedrohungen vorbereiten müsse. Urs Breitmeier, CEO der RUAG, betonte, dass eine heimische Rüstungsindustrie für eine unabhängige Schweiz zwingend nötig sei. Im anschliessenden Streitgespräch zwischen Ständerat Josef Dittli (FDP) und Nationalrat Fabian Molina (SP) wurden politische Aspekte debattiert. Für die angeregte Podiumsdiskussion stiessen Oberst im Generalstab Stefan Holenstein, Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft sowie Eva Novak der Luzerner Zeitung dazu. 

Gute Zusammenarbeit der Verantwortlichen

Die Anlässe "Chance Miliz" wird von den Besuchern aufgrund der Aktualität der Themen und der Möglichkeit zur offenen Diskussion geschätzt. Brigadier Peter Baumgartner, Kommandant Zentralschule, zeigt sich zufrieden: «Der Anlass war ein Erfolg und die Zusammenarbeit zwischen der Zentralschule und der Kantonalen Offiziersgesellschaft Luzern war wie immer sehr fruchtbar».