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Täglich in der Luft – im Ernsteinsatz

Die Luftwaffe fliegt jeden Tag, um die Lufthoheit und die allgemeine Sicherheit des Schweizer Luftraums zu gewährleisten. Zudem stellt sie den Lufttransport und die Luftaufklärung zugunsten verschiedener Leistungsbezüger sicher. Voraussetzung dafür ist das Radarsystem FLORAKO, welches ein Teil des RAP (recognized air picture) ist, sowie der Einsatz zahlreicher Pikettmitarbeiter. Aus diesem Grund berichten wir ab heute einen Monat lang über die vielseitigen Einsätze der Schweizer Luftwaffe.

01.10.2018 | Kommunikation Verteidigung

Luftwaffe


Die Kampfflugzeuge benötigen lediglich 15 Minuten um abzuheben und eine luftpolizeiliche Intervention durchzuführen. Innert 60 Minuten stehen zudem die Piketthelikopter bereit. Sie sind für SAR (Search and Rescue) zuständig, also beispielsweise die Personensuche zugunsten der zivilen Behörden. «Für den Luftpolizeidienst oder Rettungsaktionen müssen wir zu jedem Zeitpunkt fliegen können. Aber auch dringende Transportaufträge für die Mitglieder der Bundesregierung müssen sowohl im In- als auch im Ausland abgedeckt werden können», bestätigt Oberst im Generalstab Pierre-Yves Eberle, der die Einsatzzentrale der Luftwaffe führt.

Flugzeuge, Helikopter und Aufklärungsdrohnen sind dank zahlreicher Mitarbeitender, die sich verantwortungsbewusst vorbereiten, rund um die Uhr einsatzbereit. Dafür benötigt es ein einwandfreies Zusammenspiel zwischen den Helikopter- und Jetpiloten, Drohnen- und Bordoperateuren, sowie dem dazugehörigen Personal am Boden. Dasselbe gilt für die Angestellten von skyguide, den Radarspezialisten, militärischen Übermittlern und Informatikern, den Mechanikern und Logistikern der Militärflugplätze sowie den Meteorologen und Einsatzleitern.

Im Auftrag des Bundesrats, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der Armee gilt es jeden Tag mehrere Missionen unterschiedlicher Natur zu bewältigen. Zusätzlich erbringt die Luftwaffe auch Unterstützungsleistungen zugunsten der zivilen Behörden wie dem Grenzwachtkorps oder den Kantonspolizeien. «Diesen Sommer hatten wir aufgrund der grossen Trockenheit pro Tag schweizweit bis zu sechs Helikopter im Einsatz, die Wasser transportiert haben. Wenn die Situation prekär ist, können wir die Reaktionszeiten reduzieren und die verfügbare Zahl an Maschinen und Crewmitgliedern erhöhen», erklärt Oberst im Generalstab Eberle.

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