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Zweite Trinationale Konferenz beginnt mit einer Podiumsdiskussion

Während drei Tagen behandeln 147 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz an der «Trinationalen Konferenz Zivil-militärische Zusammenarbeit» Fragen zum «Schutz kritischer Infrastrukturen».

08.10.2018 | Ter Div 4

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Dr. Monika John-Koch, Thomas Würgler, Divisionär aD Hans-Peter Kellerhals, Benno Bühlmann, Oberst Peter Hofer

 

Strom und Trinkwasser, Personen- und Güterverkehr oder medizinische Versorgung – für das Funktionieren der Wirtschaft und das Wohlergehen der Bevölkerung sind diese Dinge essenziell. Deshalb steht die «2. Trinationale Konferenz Zivil-militärische Zusammenarbeit» auch unter dem Motto: «Schutz kritischer Infrastrukturen». Während dreier Tagen werden sich Vertreter der Streitkräfte sowie Blaulicht- und Zivilschutzorganisationen der Schweiz, Deutschlands, Österreichs sowie des Fürstentum Liechtenstein in Zürich und St.Gallen zu dieser Thematik austauschen.

Divisionär Willy Brülisauer, Kommandant der Territorialdivision 4, begrüsste im Hotel Einstein in St.Gallen 147 Teilnehmende aus vier Nationen. Als Ziele für die Konferenz nannte Brülisauer den Gedanken- und Ideenaustausch, die Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen von gemeinsamem Interesse sowie das Kennenlernen über Organisationen und Landesgrenzen hinaus.

Im Anschluss an die Begrüssung diskutierten unter der Leitung von Projektleiter, Divisionär aD Hans-Peter Kellerhals, Benno Bühlmann, Chef des Schweizer Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, Thomas Würgler, Kommandant der Kantonspolizei Zürich, Dr. Monika John-Koch vom deutschen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie Oberst Peter Hofer vom österreichischen Bundesheer über den Schutz kritischer Infrastrukturen.

In verschiedenen Workshops behandeln die Teilnehmenden in den nächsten drei Tagen Fragen aus verschiedenen Themenbereichen. So kommt etwa die Wasserversorgung in der Krise, Cyberangriffe, der Schutz von Transportwegen und -mitteln oder die Lebensmittelversorgung zur Sprache. Die einzelnen Panels werden von verschiedenen Organisationen der Teilnehmerländer bestritten.

Am Beispiel der Flugsicherung in Dübendorf, dem Flughafen Zürich sowie den Zürcher Rettungsorganisationen erhalten die Teilnehmenden vor Ort einen Einblick in den Schutz kritischer Infrastrukturen in der Schweiz. Zudem besuchen die Delegationen der vier Länder eine Demonstration einer Miliz-Rettungstruppe der Schweizer Armee.