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Beste Werbung für die Schweizer Milizarmee

Die zweite trinationale Konferenz zivil-militärische Zusammenarbeit ist bereits wieder Vergangenheit. Mit Blick zurück auf drei intensive und fruchtbare Konferenztage und in die Zukunft, auf die nächste Durchführung, fand der vielbeachtete Anlass in der Kaserne Kloten seinen Abschluss.

10.10.2018 | Ter Div 4

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Am dritten und gleichzeitig letzten Tag der trinationalen Konferenz zivil-militärische Zusammenarbeit standen die Führungen durch kritische Infrastrukturen im Raum Zürich auf dem Programm. Dabei konnten die Teilnehmenden beeindruckende Impressionen von der Flugsicherung der Skyguide und der Einsatzzentrale der Luftwaffe in Dübendorf, der Flughafenpolizei sowie Schutz und Rettung am Flughafen Zürich gewinnen. Einerseits sind diese Institutionen für das Funktionieren des Flughafens Zürich, andererseits auch für den gesamten Luftverkehr über der Schweiz essentiell. Der Schweizer Luftraum gilt als einer der komplexesten Europa.

Schon fast symbolisch ging die zweite trinationale Konferenz zivil-militärische Zusammenarbeit am Flughafen Zürich, einer der in den Workshops behandelten kritischen Infrastrukturen, beziehungsweise in der nahen Kaserne Kloten zu Ende. In seiner Verabschiedung betonte Generalmajor Magister Robert Prader, Stellvertretender Kommandant des Kommandos Landstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres, den Wert der Konferenz im Sinne der Kontaktpflege wie auch des gemeinsamen Erarbeitens von Lösungen. Die perfekte Organisation, das spannende und abwechslungsreiche Programm sowie die Demonstration des Rettungsbataillons 4 bezeichnete er als «beste Werbung für die Schweizer Milizarmee».

Divisionär Willy Brülisauer, Kommandant der Territorialdivision 4 und Organisator der Konferenz, zog eine durchwegs positive Bilanz und dankte seinem Vorgänger, Divisionär aD Hans-Peter Kellerhals für das Initiieren der Konferenz in der Schweiz. Die nächste Konferenz wird in zwei Jahren in Österreich stattfinden, dann mit dem Schwerpunktthema «Vulnerabilitäten untertägiger Infrastrukturen».