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Die Territorialdivision 4 am zweiten Schaffhauser Bevölkerungsschutztag – Wenn Kinder ihre Eltern heben

Zusammen mit Blaulicht- und Zivilschutzorganisationen aus der Schweiz und Deutschland war die Territorialdivision 4 am Schaffhauser Bevölkerungsschutztag vertreten.

22.09.2018 | Ter Div 4

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Leuchtende Kinderaugen – das gab es am zweiten Schaffhauser Bevölkerungsschutztag öfter zu sehen. Wo kann der Nachwuchs seine Eltern schon in die Luft heben? Möglich war das am Stand der Territorialdivision 4: Die ausgestellten Hebekissen – sie werden im Einsatz zur Rettung verschütteter Personen genutzt – darf das Publikum ausprobieren. Spielend heben die Kinder ihre Eltern damit in die Höhe; das Kissen hat eine Hubkraft von über 50 Tonnen. Zwei Personen sind also ein Klacks.

Angehörige des Katastrophenhilfe Bereitschaftsbataillons präsentieren den Besucherinnen und Besuchern des Bevölkerungsschutztages eindrucksvoll, dass die Schweizer Armee nicht nur kämpfen und schützen, sondern eben auch retten kann. «Das wusste ich nicht», tönt es mehr als einmal von den Gästen. Neu war etwa für viele, dass die militärische Katastrophenhilfe mit verschiedenen Generatoren im Notfall selbst für Strom sorgen kann, dass sie eigene Leuchtmittel mit bis zu 14 Meter hohen Stützen mitbringt oder mit schwerem Gerät in der Lage ist, Trümmer zu bergen.

Nebst der Armee waren am Bevölkerungsschutztag auch die Schaffhauser Polizei, die Feuerwehr, das deutsche THW, die Rega und der Schaffhauser Zivilschutz präsent. Diese Organisationen arbeiten auch im Katastrophenfall Hand in Hand mit der militärischen Katastrophenhilfe. Der Tag bot also auch Gelegenheit für einen Austausch mit den zivilen Partnern. Ein Alleinstellungsmerkmal hatte der Stand der Armee allerdings: Am Eingang erhielten die Besucherinnen und Besucher Militärschoggi und Bisquits. Da waren sie dann wieder, die leuchtenden Kinderaugen.